
Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger und effizienter Energieverwendung im eigenen Zuhause. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Technologie stellt sich jedoch die Frage, welche Wärmepumpe die effizienteste Lösung bietet. Die Antwort auf diese Frage hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Beschaffenheit deines Hauses, das lokale Klima und deine spezifischen Bedürfnisse. In diesem Blog-Post werfen wir einen detaillierten Blick auf die verschiedenen Arten von Wärmepumpen, vergleichen ihre Effizienz und helfen dir, die optimale Wahl für dein Zuhause zu treffen.
Nach reinen Laborwerten liegt die Wasser-Wasser-Wärmepumpe vorn, gefolgt von der Sole-Wasser-Wärmepumpe, dann der Luft-Wasser- und zuletzt der Luft-Luft-Wärmepumpe. Diese Rangfolge beantwortet allerdings die falsche Frage. Denn was am Prüfstand herauskommt, ist etwas anderes als das, was in deinem Haus ankommt.
Das Fraunhofer ISE hat in einer vierjährigen Feldstudie 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern im laufenden Betrieb vermessen. Die Ergebnisse zeigen zwei Dinge:
Übersetzt heißt das: Eine gut geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe schlägt eine schlecht ausgelegte Erdwärmepumpe deutlich. Nicht die Bauart entscheidet über deine Heizkosten, sondern die Planung – Vorlauftemperatur, Dimensionierung und Einstellung.
Für das typische Einfamilienhaus ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe deshalb in aller Regel die effizienteste Lösung, die sich tatsächlich umsetzen lässt. Sie braucht keine Bohrung, keine wasserrechtliche Genehmigung und kein bestimmtes Grundstück. Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Anlagen sind technisch überlegen, scheitern aber häufig an Genehmigung, Grundstück oder Kosten. Ein weiteres Ergebnis der Studie passt dazu: Zwischen Baujahr des Gebäudes und Effizienz der Wärmepumpe fanden die Forschenden keinen Zusammenhang. Auch im Altbau funktioniert das.
Die Entscheidung für eine Wärmepumpe bringt zahlreiche Vorteile mit sich, sowohl für die Umwelt, als auch für deinen Geldbeutel. Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien zum Beheizen deines Zuhauses, was sie zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wahl macht. Mit ihrer Fähigkeit, für jedes Kilowatt eingesetzter Energie drei bis vier Kilowatt Wärmeenergie zu erzeugen, sind Wärmepumpen ein Paradebeispiel für Energieeffizienz – dies spiegelt sich auch in den niedrigen Betriebskosten wider.
Ein wesentlicher Vorteil ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffsystemen wie Gasheizungen. Da Wärmepumpen größtenteils auf Umweltwärme zurückgreifen, vermindern sie die Abhängigkeit von öl- und gasbasierten Heizsystemen und tragen somit zur Verringerung der globalen Erwärmung bei.
Die staatliche Förderung und das attraktive Finanzierungsmodell von Vamo machen den Umstieg auf eine Wärmepumpe noch ansprechender. Mit Unterstützung von Vamo kannst du von der Planung bis zur Inbetriebnahme auf eine fachgerechte Begleitung zählen.

Die Auswahl der passenden Wärmepumpe ist essentiell für eine kostengünstige, effiziente und nachhaltige Beheizung deines Zuhauses. Um dir bei dieser Entscheidung zu helfen, beleuchten wir in unserem Wärmepumpen-Vergleich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beliebtesten Wärmepumpen-Arten. Alle Wärmepumpen haben die folgenden Gemeinsamkeiten:

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die bekannteste Art von Wärmepumpen und eignen sich gut für den Einsatz in Einfamilienhäusern. Diese Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Wärmequelle, wobei ein spezielles Kältemittel die thermische Energie aufnimmt und überträgt, und sind einfach zu installieren. Vamo hat sich exklusiv auf diese Art von Wärmepumpe spezialisiert.
Wenn du eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installieren möchtest, solltest du sicherstellen, dass genügend Platz für das Außengerät vorhanden ist. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe bei sehr kalten Temperaturen nicht so effizient arbeitet und niedrige Vorlauftemperaturen (idealerweise unter 55°C) für optimale Effizienz benötigt. In Deutschland stellt dies in den meisten Regionen allerdings kein Problem dar. Wir beraten dich gerne ausführlich zu allen offenen Fragen.
Spezielle Eigenschaften von Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Sole-Wasser-Wärmepumpen sind etwas teurer als Luft-Wasser-Wärmepumpen, da sie eine Erdsonde benötigen, um Wärme zu sammeln. Dabei transportiert ein spezielles Kältemittel die Energie aus dem Erdreich zur Wärmepumpe. Diese Art von Wärmepumpe ist jedoch in der Lage, auch bei sehr niedrigen Temperaturen effizient zu arbeiten. Erdwärmepumpen sind daher eine gute Wahl für den Einsatz in Regionen mit sehr kaltem Wetter. Bei der Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe ist es wichtig, dass die Erdsonde korrekt verlegt wird, um eine optimale Wärmeaufnahme zu gewährleisten. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe mehr Platz benötigt als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Spezielle Eigenschaften von Sole-Wasser-Wärmepumpen:
Wasser-Wärmepumpen gehören mit zu den effizientesten Wärmepumpen und sammeln Wasser aus einem energetisch günstigen Wasserkörper, um damit Wärme zu erzeugen. Diese Wärmepumpen sind jedoch teuer und benötigen Zugang zu einem nahegelegenen Gewässer. Daher sind sie keine praktikable Lösung für alle Häuser. Wenn du eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe installieren möchtest, solltest du sicherstellen, dass ein geeignetes Grundwasservorkommen in der Nähe deines Hauses vorhanden ist. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe in der Regel teurer ist als andere Arten von Wärmepumpen.
Spezielle Eigenschaften von Grundwasser-Wärmepumpen:

Luft-Luft-Wärmepumpen entziehen der Außenluft Wärme und geben sie direkt an die Raumluft ab, ohne den Umweg über einen Wasserkreislauf. In Deutschland sind das in aller Regel Split- oder Multisplitgeräte: eine Außeneinheit, dazu ein oder mehrere Innengeräte an der Wand oder unter der Decke. Kanalsysteme, die ein ganzes Haus über Luftschächte versorgen, sind hierzulande die Ausnahme.
Weil die Wärme nicht ins Heizungswasser geht, ersetzen diese Geräte keine Zentralheizung und bereiten kein Warmwasser. Dafür können sie im Sommer kühlen, was sie für einzelne Räume, Büros oder Ferienwohnungen interessant macht. Für die Beheizung eines Einfamilienhauses sind sie keine sinnvolle Alternative.
Spezielle Eigenschaften von Luft-Luft-Wärmepumpen:
Die Wahl der passenden Wärmepumpe hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter die geografische Lage, die spezifischen Anforderungen deines Hauses sowie die vorhandene Infrastruktur. Unabhängig von der Art der Wärmepumpe, die du wählst, ist es wichtig, dass du einen professionellen Installateur wie Vamo beauftragst, um sicherzustellen, dass die Wärmepumpe korrekt installiert wird und optimal arbeitet.
Sole-Wasser-Wärmepumpen sind etwas teurer als Luft-Wasser-Wärmepumpen, da sie eine Erdsonde benötigen, um Wärme zu sammeln. Dabei transportiert ein spezielles Kältemittel die Energie aus dem Erdreich zur Wärmepumpe. Diese Art von Wärmepumpe ist jedoch in der Lage, auch bei sehr niedrigen Temperaturen effizient zu arbeiten. Erdwärmepumpen sind daher eine gute Wahl für den Einsatz in Regionen mit sehr kaltem Wetter. Bei der Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe ist es wichtig, dass die Erdsonde korrekt verlegt wird, um eine optimale Wärmeaufnahme zu gewährleisten. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe mehr Platz benötigt als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Spezielle Eigenschaften von Sole-Wasser-Wärmepumpen:
Wasser-Wärmepumpen gehören mit zu den effizientesten Wärmepumpen und sammeln Wasser aus einem energetisch günstigen Wasserkörper, um damit Wärme zu erzeugen. Diese Wärmepumpen sind jedoch teuer und benötigen Zugang zu einem nahegelegenen Gewässer. Daher sind sie keine praktikable Lösung für alle Häuser. Wenn du eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe installieren möchtest, solltest du sicherstellen, dass ein geeignetes Grundwasservorkommen in der Nähe deines Hauses vorhanden ist. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe in der Regel teurer ist als andere Arten von Wärmepumpen.
Spezielle Eigenschaften von Grundwasser-Wärmepumpen:
Luftwärmepumpen sind die einfachste Art von Wärmepumpen und eignen sich gut für den Einsatz in Gebäuden ohne vorhandenes Heizsystem. Diese Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Wärmequelle und heizen das Haus durch eine Kombination aus Gebläse und Kanälen. Sie sind jedoch weniger effizient als andere Arten von Wärmepumpen. Wenn du eine Luft-Luft-Wärmepumpe installieren möchtest, solltest du sicherstellen, dass genügend Platz für das Außengerät vorhanden ist. Außerdem solltest du bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe in der Regel nicht so effizient ist wie andere Arten von Wärmepumpen.
Spezielle Eigenschaften von Luft-Luft-Wärmepumpen:
Die Wahl der passenden Wärmepumpe hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter die geografische Lage, die spezifischen Anforderungen deines Hauses sowie die vorhandene Infrastruktur. Unabhängig von der Art der Wärmepumpe, die du wählst, ist es wichtig, dass du einen professionellen Installateur wie Vamo beauftragst, um sicherzustellen, dass die Wärmepumpe korrekt installiert wird und optimal arbeitet.
Der Wärmepumpenmarkt wächst stetig, und mit ihm die Auswahl an Modellen und Herstellern. Um dir bei der Entscheidung zu helfen, welche Wärmepumpe die beste für dein Zuhause ist, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Kriterien tabellarisch im Vergleich gegenübergestellt.
Die Effizienz einer Wärmepumpe, oft durch den COP (Coefficient of Performance) Wert gemessen, ist entscheidend für deren Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Es gibt mehrere Schlüsselfaktoren, die die Effizienz einer Wärmepumpe beeinflussen.
Der Effizienzgrad einer Wärmepumpe hängt stark von den Temperaturunterschieden zwischen der Wärmequelle (z. B. Außenluft, Erdreich) und dem Heizsystem im Gebäude ab. Je geringer dieser Unterschied ist, desto effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten. In kalten Klimazonen, wo die Außentemperaturen stark fallen, müssen Wärmepumpen härter arbeiten, um die gewünschte Innentemperatur zu erreichen, was die Effizienz verringert.
Es ist daher wichtig, dass das Haus gut isoliert ist und dass die Fenster und Türen dicht schließen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Eine gute Isolierung sorgt auch dafür, dass die Wärmepumpe weniger hart arbeiten muss, um die gewünschte Heizungstemperatur zu erreichen.
Die Art der Wärmequelle ist ein weiterer entscheidender Faktor. Erdreich und Grundwasser bieten im Vergleich zur Außenluft konstantere Temperaturen, was zu einer höheren Effizienz der Sole-Wasser- bzw. Wasser-Wasser-Wärmepumpen führt.
Wasser ist eine sehr gute Wärmequelle, da es eine hohe Wärmekapazität hat und daher viel Wärme speichern kann. Allerdings ist nicht immer genügend Wasser verfügbar, um als Wärmequelle zu dienen. Luft kann auch als Wärmequelle dienen, ist aber weniger effizient als Wasser. Die Lufttemperatur schwankt stärker als die Wassertemperatur, was bedeutet, dass die Wärmepumpe härter arbeiten muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Das ist der größte Hebel, den du selbst in der Hand hast. Als Faustregel des Bundesverbands Wärmepumpe gilt: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur senkt den Stromverbrauch um rund 2,5 %. Zwischen einer Fußbodenheizung mit 35 Grad und Heizkörpern mit 45 Grad liegen damit 20 bis 25 % Stromverbrauch – bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rund 285 € im Jahr.
Wichtig zu wissen: Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung. Auch mit ausreichend großen oder gegen Niedertemperaturmodelle getauschten Heizkörpern lässt sich eine Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben. Wie stark der Unterschied ausfällt und wie du beide Systeme aufeinander abstimmst, rechnen wir im Beitrag zu Wärmepumpe und Fußbodenheizung durch.
Ohne hydraulischen Abgleich bekommen einige Räume zu viel Heizwasser und andere zu wenig. Um die kalten Räume trotzdem warm zu bekommen, wird die Vorlauftemperatur hochgedreht – und damit die Effizienz der gesamten Anlage gesenkt. Der Abgleich ist außerdem Voraussetzung für die KfW-Förderung. Die Heizkurve legt fest, wie stark die Anlage bei welcher Außentemperatur nachheizt. Ist sie zu steil eingestellt, läuft die Wärmepumpe dauerhaft zu heiß.
Die Jahresarbeitszahl bestimmt, wie viel Strom du brauchst. Was diese Kilowattstunde kostet, entscheidet sich beim Tarif. Spezielle Wärmepumpentarife liegen deutlich unter dem Haushaltsstrompreis, verlangen im Gegenzug aber die Bereitschaft, den Betrieb zu Spitzenzeiten kurzzeitig drosseln zu lassen. Kommt eine Photovoltaikanlage dazu, sinken die Betriebskosten weiter, weil ein Teil des Stroms vom eigenen Dach kommt.
Eine korrekte Dimensionierung des Wärmepumpensystems ist entscheidend. Eine überdimensionierte oder unterdimensionierte Anlage kann zu ineffizientem Betrieb führen. Eine maßgeschneiderte Anpassung des Systems an die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten des Gebäudes optimiert die Effizienz und sorgt für eine langfristige Reduzierung der Betriebskosten.
Es ist wichtig, dass die Wärmepumpe von einem qualifizierten Fachbetrieb installiert wird, der das Systemdesign und die Größe der Wärmepumpe entsprechend den Anforderungen des Hauses oder Gebäudes berechnen kann.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe. Eine gut gewartete Wärmepumpe wird effizienter arbeiten und länger halten. Um die Effizienz einer Wärmepumpe zu maximieren, ist es wichtig, alle Faktoren zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass das System gut gewartet wird.

Um die Effizienz von Wärmepumpen zu verstehen, sind drei Schlüsselbegriffe entscheidend: COP (Coefficient of Performance), JAZ (Jahresarbeitszahl), und SCOP (Seasonal Coefficient of Performance). Diese Indikatoren helfen dabei, die Leistung und Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpensystemen zu vergleichen und zu bewerten.
Kurz gesagt, COP misst die Momentaneffizienz, während JAZ und SCOP die Jahresleistung unter realen Bedingungen bewerten. Vamo nutzt diese Kennzahlen, um die optimale Wärmepumpe für dein Zuhause zu identifizieren.

Der COP wird berechnet, indem man die erzeugte Wärme durch den eingesetzten Strom teilt. Eine Wärmepumpe mit einem COP von 4 erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärme. Gemessen wird das unter genormten Bedingungen auf dem Prüfstand.
Nach diesen Laborwerten ergibt sich folgende Rangfolge:
Im laufenden Betrieb fallen die Werte niedriger aus, weil Frost, Abtauzyklen, Warmwasserbereitung und die tatsächliche Vorlauftemperatur mitzählen. Genau das misst die Jahresarbeitszahl. In der Feldstudie des Fraunhofer ISE erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Mittel 3,4 und erdgekoppelte Anlagen 4,3. Für deine Heizkostenrechnung ist die Jahresarbeitszahl deshalb die verlässlichere Größe.
Zum Vergleich mit dem alten System: Eine moderne Ölheizung erreicht einen Wirkungsgrad von 80 bis 90 %, eine neue Gasheizung liegt knapp darüber. Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,4 macht aus derselben eingesetzten Energie das Dreieinhalbfache an Wärme, weil sie den größten Teil davon aus der Umwelt zieht.

Die Installation einer Wärmepumpe kann durch staatliche Förderungen durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erheblich attraktiver gestaltet werden. Vamo unterstützt dich dabei, die maximale Förderung für deinen Umstieg auf eine nachhaltige und effiziente Heizlösung zu erhalten.
Im Rahmen der BEG bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschuss-Förderungen für den Einbau von Wärmepumpen an. Die Förderhöhe kann bis zu 80 % der Investitionskosten betragen (Standardförderung: bis zu 70 %) und setzt sich aus einer Grundförderung sowie verschiedenen kombinierbaren Boni zusammen:
Vamo als Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe verfügt über das notwendige Know-how, um dich durch den Förderdschungel zu führen und dich bei der Beantragung zu unterstützen.
Die Betriebskosten einer Wärmepumpe sind im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen wie Gasheizungen oft niedriger, da sie effizient Umweltenergie nutzen. Besonders in Verbindung mit speziellen Wärmepumpen-Stromtarifen oder der Nutzung einer Photovoltaikanlage in Kombination mit einer Wärmepumpe können die Betriebskosten signifikant gesenkt werden. Beim Betrieb einer Wärmepumpe in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kannst du mit jährlichen Stromkosten zwischen 1.050 und 1.350 € rechnen, dazu rund 300 € Wartung. Der Verbrauch liegt je nach Wärmebedarf, Vorlauftemperatur und Dämmstandard zwischen 3.500 und 4.500 kWh. Mit eigenem Solarstrom oder einem Wärmepumpentarif liegt der Wert darunter.
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe können höher sein als bei konventionellen Heizsystemen. Jedoch ermöglichen staatliche Förderungen, diese Anschaffungskosten erheblich zu reduzieren. Auch unser monatliches Finanzierungsmodell ab 89 € bietet eine erhebliche Entlastung. Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt der Komplettpreis inklusive Umrüstung und Montage im Schnitt bei rund 32.000 €. Weil die KfW höchstens 28.000 € anrechnet, bleibt bei einem Fördersatz von aktuell noch bis zu 80 % ein Eigenanteil von rund 9.600 €, bei 46 % sind es etwa 19.100 €.
Auch die Amortisationszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Höhe der Investition, die erzielten Einsparungen bei den Betriebskosten (z.B. 800 - 1.600 €/Jahr ggü. Gasheizungen) und die in Anspruch genommene Förderung. Durch die Effizienz der Wärmepumpe und die Verfügbarkeit von Fördermitteln kann sich die Amortisationszeit deutlich verkürzen.
Die Entscheidung für eine effiziente Wärmepumpe steht im Zeichen der Kosteneinsparung und Umweltfreundlichkeit. Diese Technologie nutzt erneuerbare Energien, reduziert den CO₂-Fußabdruck und senkt langfristig die Heizkosten. Der COP-Wert gibt Aufschluss über die Effizienz, die je nach Gegebenheiten variiert, weshalb eine bedarfsgerechte Auswahl und Installation durch Experten entscheidend ist.
Vamo unterstützt umfassend von der Planung bis zur Wartung und erleichtert durch das Finanzierungsmodell ab 89 € und staatliche Förderungen den Wechsel zu einer hocheffizienten Wärmepumpe. Mit einer Spezialisierung auf Luft-Wasser-Wärmepumpen garantiert Vamo eine auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und Installation.

Luft-Wasser-Wärmepumpen haben eine deutlich höhere Effizienz als Luft-Luft-Wärmepumpen. Sie haben meist einen COP-Wert von etwa 3–4. Eine Wärmepumpe mit einem COP von 4 produziert 4 kWh Wärme mit 1 kWh Energieeinsatz.
Nach den Laborwerten liegen Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit einem COP von 5 bis 6 vorn, gefolgt von Sole-Wasser-Anlagen. Im laufenden Betrieb fallen die Werte niedriger aus: Die Feldstudie des Fraunhofer ISE misst für erdgekoppelte Anlagen im Mittel 4,3 und für Luft-Wasser-Wärmepumpen 3,4, jeweils mit erheblicher Streuung nach oben und unten.
Die beste Wärmepumpe hängt von den spezifischen Anforderungen des Standorts und der Nutzung ab. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in Deutschland aufgrund ihrer Effizienz in milden Wintern, der einfachen Installation und den geringeren Anschaffungskosten besonders beliebt.
Den geringsten Verbrauch hat die Anlage mit der höchsten Jahresarbeitszahl. Rechnerisch sind das erdgekoppelte Systeme mit im Mittel 4,3 gegenüber 3,4 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Entscheidender als die Bauart ist aber die Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger senkt den Stromverbrauch um rund 2,5 %. Bei 15.000 kWh Wärmebedarf im Jahr liegt der Stromverbrauch je nach Jahresarbeitszahl zwischen etwa 3.500 und 4.700 kWh.
Erdwärmepumpen zeichnen sich durch hohe Effizienz auch bei niedrigen Außentemperaturen aus und nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Standort, Gebäudeart und Klimabedingungen ab.
Split-Wärmepumpen bestehen aus zwei Teilen, einem Außengerät und einem Innengerät. Diese Konfiguration ermöglicht eine flexible Installation, da das Außengerät die Wärme aus der Außenluft extrahiert und über Kältemittelleitungen an das Innengerät weiterleitet, welches die Wärme dann im Gebäude verteilt.
Monoblock-Wärmepumpen hingegen vereinen alle Komponenten in einem einzigen Gerät, das außerhalb des Gebäudes aufgestellt wird. Die Wärme wird über Wasserleitungen, die zwischen der Pumpe und dem Heizsystem des Gebäudes verlaufen, transportiert. Diese Konfiguration kann die Installation vereinfachen, da keine Kältemittelleitungen zwischen Außen- und Inneneinheit verlegt werden müssen. Die Entscheidung zwischen einer Split- oder Monoblock-Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren wie Installationsmöglichkeiten und Platzbedarf ab.
Die effizienteste Wärmepumpe ist jene, die einen hohen COP-Wert erreicht, was auf eine hohe Effizienz in der Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie hinweist. Die spezifische Effizienz kann jedoch je nach Typ und Einsatzbedingungen variieren. Generell weisen Wasser-Wasser-Wärmepumpen den höchsten COP-Wert auf.
Nach Laborwerten ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe am effizientesten. In der Praxis entscheidet aber die Planung: In der Fraunhofer-Feldstudie lag die beste Luft-Wasser-Anlage über der schwächsten Erdwärmepumpe.