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7 Minuten
26.1.2026

Wärmepumpe im Winter: Effizienz & Kosten bei Minusgraden im Fakten-Check

Wird es bei frostigen Temperaturen wirklich warm? Wir machen den Faktencheck zur Wärmepumpe im Winter: Erfahre alles über die Effizienz bei bis zu -30 °C, die automatische Enteisung und warum du trotz Minusgraden langfristig Heizkosten im fünfstelligen Bereich sparst.

VAMO EXPERTEN TIPP

Auch bei Minusgraden können Wärmepumpen dein Zuhause zuverlässig heizen. Unsere Erfahrung zeigt, dass moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen die Energie der Umgebungsluft selbst bei extremen Temperaturen von -20 °C oder sogar -30 °C für Heizzwecke nutzen können. Dank intelligenter Technik bleibt dein Wohnkomfort konstant, während du im Vergleich zu fossilen Heizungen langfristig massiv Kosten sparst.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zieht die Wärme zum Heizen aus der Umgebungsluft. Trotzdem kann eine Wärmepumpe auch bei Minusgraden und klirrender Kälte effizient arbeiten. Automatische Enteisungszyklen und moderne Komponenten im gesamten Heizsystem sorgen für kuschelig-warme Temperaturen in deinem Zuhause. Steige jetzt um auf eine Wärmepumpe und genieße alle Vorteile – auch bei Schnee und Kälte.

Das Thema kurz und kompakt

  • Effizienz auch bei Minusgraden: Wärmepumpen bleiben selbst bei kalten Außentemperaturen effizient, da sie Umweltwärme nutzen, die auch bei Frost in der Luft vorhanden ist.
  • Technologische Anpassungen: Moderne Wärmepumpen sind speziell darauf ausgelegt, selbst bei extremen Minusgraden zuverlässig und sicher zu arbeiten.
  • Energieeinsparungen: Selbst bei niedrigen Temperaturen sind Wärmepumpen in der Lage, den Energieverbrauch zu senken und die Heizkosten im Vergleich zu fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
  • Kompetente Unterstützung durch Vamo: Vamo bietet umfassende Dienstleistungen von der Planung über die Installation bis hin zur Wartung, damit deine Wärmepumpe auch bei Minusgraden optimal funktioniert und du von den staatlichen Förderungen profitierst.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe im Winter?

Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser, um Gebäude hocheffizient zu heizen. Auch im tiefsten Winter enthält die Außenluft genügend Wärmeenergie, die von der Anlage aufgenommen und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht wird. So arbeitet das System auch bei Minusgraden effizient:

  • Wärmeaufnahme: Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme. Selbst bei -20 °C enthält die Luft noch ausreichend Wärmeenergie, die genutzt werden kann.
  • Verdampfung: In einem Verdampfer wird das flüssige Kältemittel durch die aufgenommene Umweltwärme verdampft. Dieser Prozess benötigt nur wenig Energie, da moderne Kältemittel einen sehr niedrigen Siedepunkt haben. Das Kältemittel Propan (R290) hat darüber hinaus ein extrem niedriges Treibhauspotential und ist damit besonders umweltfreundlich und zukunftssicher.
  • Verdichtung: Das gasförmige Kältemittel wird in einem Verdichter komprimiert. Durch diesen Druck steigt die Temperatur des Kältemittels erheblich an. Dies geschieht mithilfe von elektrischer Energie, wobei der Aufwand geringer ist als die gewonnene Wärmeenergie.
  • Wärmeabgabe: Das erhitzte Kältemittel gibt seine Wärme in einem Kondensator an das Heizsystem ab. Dabei wird das Kältemittel wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von neuem.
Infografik: Funktionsprinzip einer Wärmepumpe, mit Darstellung der Energiegewinnung aus Luft, Erde und Grundwasser sowie dem Wärmeverteil- und Speichersystem.

Die automatische Enteisung (Defrost-Funktion)

Ein wichtiger Aspekt im Winterbetrieb ist die Enteisung. Bei feucht-kalter Witterung kann sich Reif am Verdampfer bilden. Die Wärmepumpe erkennt dies automatisch und leitet einen Enteisungszyklus ein. Dabei wird der Prozess kurzzeitig umgekehrt, um das Eis zu schmelzen, damit die Anlage danach wieder mit voller Effizienz arbeiten kann.

So schlagen sich die Wärmepumpen-Arten bei Minusgraden

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Sie nutzen die Außenluft als Wärmequelle. Selbst bei niedrigen Temperaturen können sie ausreichend Wärme entziehen, um ein Gebäude zu heizen. Sie sind darauf ausgelegt, bis zu einer Außentemperatur von -20 °C und mehr effizient zu arbeiten.

Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme)

Diese Systeme entziehen dem Erdreich Wärme. Die Bodentemperatur bleibt auch im Winter relativ konstant bei etwa 0 bis 10 °C, was zu einer stabilen Effizienz führt.

Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Grundwasser hat ganzjährig eine Temperatur von etwa 7 bis 12 °C, was zu einer sehr hohen Effizienz führt. Der Wirkungsgrad ist daher auch im Winter extrem hoch.

Luft-Luft-Wärmepumpen

Diese Systeme nutzen die Umgebungsluft direkt zur Erwärmung der Raumluft. Sie eignen sich besonders für gut isolierte Gebäude oder als Zusatzheizung.

Stromverbrauch und Heizkosten: Lohnt sich die Wärmepumpe im Winter?

Ja, der Betrieb einer Wärmepumpe lohnt sich auch im Winter. Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass das System bei Frost zum „Stromfresser“ wird. Tatsächlich steigt der Strombedarf an sehr kalten Tagen an, da die Differenz zwischen der eisigen Außenluft und der benötigten Vorlauftemperatur größer ist. Um die Wirtschaftlichkeit zu bewerten, darf man jedoch nicht nur einzelne Frosttage betrachten, sondern muss das gesamte Jahr im Blick behalten.

Warum die Jahresarbeitszahl (JAZ) entscheidend ist

Hier kommt die Jahresarbeitszahl ins Spiel: Sie beschreibt das Verhältnis von gewonnener Heizwärme zum eingesetzten Strom über das gesamte Jahr. Eine effiziente Wärmepumpe liefert im Schnitt aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.

  • Selbst wenn die Effizienz an extrem kalten Tagen kurzzeitig sinkt, wird dies durch die sehr hohe Effizienz in der langen Übergangszeit (Frühling und Herbst) mehr als ausgeglichen.
  • Über das gesamte Jahr gesehen bleibt die Wärmepumpe so die effizienteste Heizlösung, die den Energieverbrauch und die Heizkosten nachhaltig senkt.

Merke: Heizen wird im Winter entschieden, die Ersparnis über’s Jahr gerechnet.

Infografik: Jahresverlauf des Stromverbrauchs einer Wärmepumpe in Kilowattstunden, mit einem Anstieg in Herbst- und Wintermonaten.

Ersparnis mit Wärmepumpe im 20-Jahres-Check

Der langfristige Kostenvergleich von Vamo untermauert diese Wirtschaftlichkeit: Während die Preise für Gas und Öl durch steigende CO2-Abgaben immer unkalkulierbarer steigen werden, bietet die Wärmepumpe eine stabile Alternative. Ein Vergleich der Betriebskosten zeigt, dass Hausbesitzer über einen Zeitraum von 20 Jahren Kosten in fünfstelliger Höhe sparen können. Die Wärmepumpe ist somit nicht nur ein Klimaschützer, sondern langfristig auch die wirtschaftlichste Wahl für dein Zuhause.

Der Heizstab als Sicherheitsnetz

In fast allen modernen Luft-Wasser-Wärmepumpen ist ein Elektroheizstab integriert. Dieser springt automatisch als Unterstützung ein, wenn die Außentemperatur unter den sogenannten Bivalenzpunkt fällt und die Umweltwärme allein kurzzeitig nicht mehr ausreicht. In der Praxis liegt dieser Punkt meist bei etwa -7 °C. Dank professioneller Planung und moderner Komponenten sorgt Vamo dafür, dass dieser Heizstab wirklich nur als „Notanker“ bei extremen Kältespitzen dient und im Jahresschnitt nur einen minimalen Teil des Verbrauchs ausmacht.

Häufige Probleme bei Wärmepumpen im Winter (und deren Lösungen)

  • Zu niedrige Vorlauftemperatur: Eine unzureichend dimensionierte Anlage kann bei Kälte zu wenig Wärme liefern. Eine sorgfältige Planung durch Vamo verhindert dies.
  • Vereisung des Verdampfers: Dies kann die Effizienz massiv verringern. Regelmäßiges Entfernen von Schnee und Eis von der Außeneinheit ist hier entscheidend.
  • Einfrieren der Leitungen: Schlecht isolierte Rohrleitungen führen zu erheblichen Energieverlusten. Eine hochwertige Dämmung ist hier unumgänglich.
Infografik: Die häufigsten Probleme von Wärmepumpen im Winter

So schützt du deine Wärmepumpe bei Minusgraden

  • Wartung: Einmal im Jahr sollte ein Fachbetrieb Kältemittelstände, Filter und Enteisungssysteme kontrollieren. Mit unserem Servicepaket Vamo Care bist du die nächsten 20 Jahre optimal abgesichert.
  • Freihalten der Außeneinheit: Entferne regelmäßig Schnee und Schmutz von den Lüftungsschlitzen.
  • Überdachung: Ein Schutzdach kann die Außeneinheit vor herabfallendem Schnee schützen, darf aber den Luftstrom nicht behindern.
  • Isolierung: Exponierte Kältemittelleitungen sollten immer mit witterungsbeständigen Materialien isoliert werden.

Fazit: Die Wärmepumpe heizt im Winter zuverlässig

Die Angst vor einem kalten Zuhause ist unbegründet. Die Wärmepumpe hat sich auch in Bestandsgebäuden als sicherste und wirtschaftlichste Heizungsvariante etabliert.

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Häufige Fragen (FAQ) zum Thema

Funktionieren Wärmepumpen auch bei Minusgraden?

Ja, moderne Wärmepumpen sind darauf ausgelegt, auch bei extremen Minusgraden effizient zu arbeiten. Spezielle Technologien und optimierte Kältemittel sorgen dafür, dass sie selbst bei sehr niedrigen Temperaturen Wärme liefern können.

Wie effektiv ist eine Wärmepumpe im Winter?

Wärmepumpen sind bei Minusgraden sehr effektiv, besonders wenn sie richtig dimensioniert und installiert sind. Die Effizienz kann jedoch bei sehr niedrigen Temperaturen abnehmen, weshalb eine gute Planung wichtig ist.

Bis wie viel Grad minus funktioniert eine Wärmepumpe?

Die meisten modernen Wärmepumpen können bei Temperaturen bis zu -20 °C oder sogar -30 °C arbeiten. Der genaue Einsatzbereich hängt vom Modell und der Art der Wärmepumpe ab.

Kann eine Wärmepumpe im Winter einfrieren?

Bei korrekter Installation und Wartung ist es unwahrscheinlich, dass eine Wärmepumpe im Winter einfriert. Enteisungszyklen und Isolierung verhindern normalerweise das Einfrieren der Komponenten.

Sollte ich meine Wärmepumpe bei extremer Kälte ausschalten?

Nein, Wärmepumpen sind dafür ausgelegt, auch bei extremen Kälteperioden zu arbeiten. Ein Abschalten ist nicht notwendig und könnte den Komfort in deinem Zuhause beeinträchtigen.

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