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Die Frage nach den Kosten steht am Anfang jedes Heizungsprojekts, und sie ist schwerer zu beantworten als bei einer Gasheizung. Der Preis hängt an deinem Haus: an der Heizlast, am Zustand der Heizkörper, am Platz im Zählerschrank. Deshalb kursieren Spannen von 15.000 bis 60.000 €, und keine davon hilft dir weiter, solange niemand sagt, woraus die Summe entsteht.
Wir machen es andersherum. Wir zeigen dir zuerst, welche Posten überhaupt zusammenkommen, was davon die Förderung übernimmt und was am Ende auf deiner Rechnung steht. Alle Zahlen in diesem Beitrag stammen aus Angeboten und Anlagen, die wir tatsächlich umgesetzt haben. Deinen konkreten Preis bekommst du im Beratungsgespräch. Die Daten zu deinem Haus hinterlegst du vorab in wenigen Minuten online.
Eine Wärmepumpe mit Einbau kostet im Einfamilienhaus durchschnittlich 32.000 €, bevor die Förderung abgezogen wird. Der ADAC nennt für 2026 eine Marktspanne von 20.000 bis 50.000 € und führt die Unterschiede vor allem auf die Wärmequelle zurück: Luft ist deutlich günstiger zu erschließen als Erdreich oder Grundwasser.
Entscheidend für dich ist aber nicht der Bruttopreis, sondern was nach der Förderung übrig bleibt. Bei einem durchschnittlichen Fördersatz von 50 % auf die förderfähigen Kosten von 28.000 € erhältst du 14.000 € als Zuschuss. Aus 32.000 € werden damit rund 18.000 € Eigenanteil. Wer den maximalen Satz von 80 % erreicht, zahlt bei gleichem Preis noch 9.600 €.
Ein Punkt, den viele Rechnungen im Netz falsch machen: Der Fördersatz gilt immer auf die förderfähigen Kosten, nie auf den Gesamtpreis. Bei 50 % Förderung und einem Preis von 32.000 € bekommst du deshalb nicht 16.000 €, sondern 14.000 €. Alles oberhalb des Deckels von 28.000 € trägst du allein.

Grob teilt sich der Preis hälftig auf: Die eine Hälfte entfällt auf die Hardware, also Außeneinheit, Inneneinheit, Warmwasserspeicher und Pufferspeicher. Die andere Hälfte steckt in der Umrüstung deines Bestands – und genau dort entstehen die Unterschiede zwischen zwei Angeboten für dasselbe Haus.
Dazu zählen die Anpassung des Zählerschranks samt Elektroinstallation, die Pumpengruppen, die Hauseinführung mit Isolierung, die Systemtrennung und die Steuerung. Der hydraulische Abgleich gehört bei uns ebenfalls dazu und taucht nicht als separater Posten auf. Wenn ein Angebot diese Positionen als "bauseits zu erbringen" führt, ist es nicht günstiger, sondern nur unvollständig.
Die Bauart entscheidet über einen erheblichen Teil des Preises. Diese Richtwerte gelten für ein Einfamilienhaus im Bestand:
In Summe landest du bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus meist zwischen 25.000 und 40.000 €. Sie ist die mit Abstand häufigste Wahl im Bestand, weil sie ohne Bohrung, ohne Genehmigung und ohne Eingriff ins Grundstück auskommt.
Eine Erdwärmepumpe arbeitet effizienter, verlangt aber Erdsonden oder Flächenkollektoren. Die Bohrung kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und eine wasserrechtliche Erlaubnis. Wasser-Wasser-Wärmepumpen brauchen zwei Brunnen und eine passende Grundwassersituation. Beides rechnet sich im Bestand selten – wir installieren deshalb ausschließlich Luft-Wasser-Systeme.
Luft-Luft-Wärmepumpen wiederum bereiten kein Warmwasser auf. Sie sind als alleinige Heizung für ein Einfamilienhaus keine ernsthafte Option, auch wenn der Anschaffungspreis niedrig aussieht.

Der Einbau macht bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe grob die Hälfte der Gesamtkosten aus, meist 3.000 bis 8.000 € für die reine Montage plus die Umfeldmaßnahmen. Wie hoch der Betrag ausfällt, hängt weniger vom Gerät ab als von dem, was in deinem Haus schon vorhanden ist.
Zum Einbau gehört mehr als das Aufstellen der Außeneinheit. Die alte Heizung muss demontiert und fachgerecht entsorgt werden, und zwar nachweislich – ohne diesen Nachweis gibt es keine Förderung. Der Zählerschrank bekommt ein Upgrade nach VDE-Standard mit eigener Absicherung und Überspannungsschutz. Dazu kommen Pumpengruppe und Pufferspeicher, die Hauseinführung, die Leitungsisolierung und die Einbindung der Steuerung.
Vor Ort dauert die Installation im Schnitt drei Tage. Der gesamte Weg von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme liegt bei rund drei Monaten: etwa 14 Tage für deine Entscheidung und im Schnitt 75 Tage für Planung, Materialbeschaffung und Umsetzung. Möglich ist das durch automatisierte und gut abgestimmte Prozesse, nicht durch Abkürzungen auf der Baustelle.
Drei Faktoren erklären die meisten Unterschiede. Erstens der Zählerschrank: Ist er alt oder voll, wird die Elektroinstallation aufwendig. Zweitens der Aufstellort – je weiter die Außeneinheit vom Technikraum entfernt steht, desto mehr Leitungsweg. Drittens die Heizkörper. Sind sie zu klein dimensioniert, muss ein Teil getauscht werden. Deshalb besprechen wir diesen Punkt immer separat im Beratungsgespräch, statt ihn pauschal einzupreisen.

Die laufenden Kosten bestehen fast vollständig aus Strom. Wie viel du brauchst, entscheidet die Jahresarbeitszahl, kurz JAZ: Sie sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage aus einer Kilowattstunde Strom macht.
Das Fraunhofer ISE hat dafür 77 Anlagen in Bestandsgebäuden über ein Jahr vermessen. Luft-Wasser-Wärmepumpen kamen im Durchschnitt auf eine JAZ von 3,4, die schwächste Anlage auf 2,6, die beste auf 4,9. Die Forschenden halten fest, dass Wärmepumpen im Bestand effizient laufen, ohne dass das Gebäude auf Neubaustandard saniert sein muss. Unsere Anlagen erreichen im Jahresmittel 3,8, weil wir sie per Fernoptimierung nachjustieren.
Was das in Euro bedeutet, zeigt eine Modellrechnung auf Basis unserer Realdaten – durchschnittlich 179 m² Wohnfläche und ein Wärmebedarf von 16.200 kWh im Jahr:
Gerechnet ist mit einem normalen Haushaltstarif von 30 ct/kWh. Einen separaten Wärmepumpentarif empfehlen wir in den meisten Fällen nicht: Der Preisabstand zu normalen Tarifen ist auf drei bis vier Cent geschrumpft, während ein zweiter Zähler dauerhaft Zählermiete kostet und im Zählerschrank oft eine Kaskadierung nötig macht. Was deine Wärmepumpe verbraucht, siehst du auch ohne zweiten Zähler – die Vamo App weist Heizung und Warmwasser getrennt aus. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe.
Dazu kommt die Wartung. Vamo Care kostet 399 € im Jahr und umfasst die jährliche Inspektion, die physische Wartung alle zwei Jahre, Fernwartung und bis zu 20 Jahre Garantie auf Innen- und Außeneinheit, Ersatzteile und Steuerung.

Auf den Monat gerechnet liegen die Stromkosten im Modellfall bei rund 107 €, dazu etwa 33 € für Vamo Care. Kommt eine Finanzierung hinzu, startet die Rate bei uns ab 89 € im Monat. Realistisch solltest du allerdings mit dem tatsächlichen Durchschnitt rechnen: Über alle finanzierten Anlagen liegt die Rate bei 191 € im Monat. Die Rate enthält weder Wartung noch Vamo Care.
Die Heizungsförderung läuft über die KfW im Programm 458. Seit der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude vom 21. Juli 2026 gelten für die erste Wohneinheit maximal 28.000 € als förderfähige Kosten, vorher waren es 30.000 €. Der Zuschuss setzt sich zusammen aus:
Gedeckelt ist die Summe bei 70 % der förderfähigen Kosten, bei einem Haushaltseinkommen bis 30.000 € bei 80 %. Das entspricht 19.600 € beziehungsweise 22.400 € Zuschuss. Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag sind mit der Reform entfallen. Alle Details zu Antrag und Fristen findest du in unserem Beitrag zur KfW-Förderung für Wärmepumpen.
Ein Rechenbeispiel für den Durchschnittsfall: Deine Anlage kostet 32.000 €. Förderfähig sind davon 28.000 €. Mit Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus kommst du auf 46 %, also 12.880 € Zuschuss. Dein Eigenanteil beträgt 19.120 €.
Greift zusätzlich der Einkommensbonus, verschiebt sich das deutlich. Bei 80 % Fördersatz erhältst du 22.400 €, es bleiben 9.600 €. Der Bonus ist damit der größte einzelne Hebel auf deinen Eigenanteil – noch vor der Wahl des Geräts. Wir prüfen im Beratungsgespräch, welche Boni dir zustehen, und begleiten dich durch den Antrag.

Steht bei dir ohnehin ein Heizungstausch an, rechnet sich die Wärmepumpe in der Regel nach sechs bis sieben Jahren. Verglichen wird dabei nicht mit deiner alten Heizung, sondern mit der Alternative, die du sonst gekauft hättest.
Der Grund liegt in der Schere zwischen den Energiepreisen. Bei einer JAZ von 3,8 kostet eine Kilowattstunde Wärme aus der Wärmepumpe rechnerisch rund acht Cent. Aus einer Gasheizung mit 90 % Wirkungsgrad sind es etwa elf Cent – und dieser Abstand wächst, weil der CO₂-Preis fossile Brennstoffe Jahr für Jahr verteuert. Für 2026 liegt er bei 55 bis 65 € pro Tonne. Strom ist von der CO₂-Bepreisung nicht im selben Maß betroffen.
Noch schneller geht es mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Selbst erzeugter Strom kostet dich acht bis zwölf Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich weniger als Netzstrom. Was die Kombination kostet und wann sie sich lohnt, rechnen wir im Beitrag zur Wärmepumpe mit Photovoltaik durch.
Die Betrachtung ist bewusst vorsichtig gerechnet. Fällt der CO₂-Preis höher aus als angenommen, verkürzt sich die Amortisation weiter.
Du musst den Eigenanteil nicht auf einmal aufbringen. Mit Vamo Flex finanzieren wir deinen Förderanteil zinsfrei vor, bis die KfW an dich auszahlt. Du zahlst deinen Eigenanteil am ersten Baustellentag, der Förderanteil wird erst nach der Auszahlung fällig, spätestens 90 Tage nach der Inbetriebnahme. In Vorkasse gehen musst du also nicht.
Was dabei hilft, ist ein Preis, der hält. Unser Festpreisversprechen bedeutet: Was du im Beratungsgespräch als Preis siehst, ist auch das, was am Ende auf der Rechnung steht. Stellt sich bei der Detailplanung heraus, dass du eine größere Anlage brauchst, tragen wir die Mehrkosten. Reicht eine kleinere, geben wir die Ersparnis weiter. Voraussetzung ist nur, dass deine Angaben zum Haus vollständig sind.
Dass das in der Praxis funktioniert, hat das Verbraucherportal CHIP im Anbietertest geprüft. Getestet wurde unter anderem ein Angebot für ein Bestandsgebäude aus den 1970er-Jahren, veranschlagt waren rund 35.000 € für eine Anlage mit etwa 7 kW Heizleistung samt Warmwasserspeicher – ein Einzelfall, kein Durchschnittswert. Kostenvoranschlag und finales Angebot stimmten nahezu überein. Vamo erreichte die Gesamtnote 1,37 und den ersten Platz im Testfeld. Was die Jury im Einzelnen bewertet hat, haben wir im Beitrag zum CHIP-Testsieg zusammengefasst.

Preise für dasselbe Haus liegen oft mehrere tausend Euro auseinander. Meistens liegt das nicht an der Marge, sondern am Umfang. Diese vier Fragen trennen ein vollständiges Angebot von einem schön gerechneten:
Worauf du bei versteckten Mehrkosten sonst noch achten solltest, haben wir beim Festpreis im Detail aufgeschrieben.
Eine neue Gasheizung kostet in der Anschaffung weniger, ist aber seit der Reform des Gebäudeenergierechts keine sichere Wahl mehr. Sie bekommt keine Förderung, und ihre Betriebskosten steigen mit jedem Schritt des CO₂-Preises. Im Modellfall oben zahlst du mit Gas 521 € im Jahr mehr als mit einer Wärmepumpe, mit Öl sind es 746 €.
Rechnet man die Förderung gegen, dreht sich auch der Anschaffungsvorteil. Bei 32.000 € Anlagenpreis und 12.880 € Zuschuss liegt dein Eigenanteil bei 19.120 € – nicht weit entfernt von dem, was ein vollständiger Heizungstausch auf Gas mit neuen Leitungen und Abgasführung kostet. Und die Wärmepumpe läuft danach mit einem Energieträger, der jedes Jahr sauberer wird: Laut Fraunhofer ISE liegen die Emissionen der untersuchten Anlagen um 64 % unter denen einer Gasheizung.
Eine Wärmepumpe kostet mit Einbau im Schnitt 32.000 €, und nach Förderung bleiben davon je nach Einkommen und Altanlage zwischen 9.600 und rund 19.000 € bei dir. Im Betrieb sparst du gegenüber Gas mehrere hundert Euro im Jahr, und der Abstand wächst mit dem CO₂-Preis.
Die größten Hebel auf deinen Eigenanteil sind nicht das Gerät, sondern die Förderboni und ein Angebot, das keine Lücken lässt. Beides klären wir mit dir im kostenlosen Beratungsgespräch – digital, ohne Vor-Ort-Termin und mit einem Preis, der vor dem Vertrag feststeht.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 179 m² Wohnfläche und einem Wärmebedarf von 16.200 kWh liegen die Stromkosten bei rund 1.279 € im Jahr. Dazu kommen Wartungskosten, bei Vamo Care 399 € jährlich. Eine Gasheizung kostet im selben Haus etwa 1.800 €, eine Ölheizung 2.025 €. Gerechnet ist mit einem Haushaltstarif von 30 ct/kWh.
Im Schnitt 32.000 € für ein Einfamilienhaus im Bestand, wobei sich der Betrag etwa hälftig auf Gerät und Umrüstung verteilt. Die Montage selbst schlägt mit 3.000 bis 8.000 € zu Buche, der Rest entfällt auf Zählerschrank, Speicher, Leitungswege und Steuerung. Nach Abzug der KfW-Förderung bleiben im Durchschnitt rund 18.000 €.
Nicht grundsätzlich mehr als im Neubau. Der Preis steigt dort, wo Vorarbeiten nötig werden: ein alter Zählerschrank, zu klein dimensionierte Heizkörper, lange Leitungswege. Eine Komplettdämmung braucht es dagegen nicht – das Fraunhofer ISE hat gezeigt, dass Wärmepumpen auch in unsanierten Bestandsgebäuden effizient laufen, solange die Vorlauftemperatur stimmt.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet in der Anschaffung 9.000 bis 30.000 €, mit Installation landest du meist zwischen 25.000 und 40.000 €. Sie ist die günstigste Bauart mit Warmwasserbereitung, weil weder Bohrung noch Genehmigung anfallen. Luft-Luft-Wärmepumpen sind billiger, bereiten aber kein Warmwasser auf.
Den vollen Anlagenpreis, im Schnitt also 32.000 €. Ohne Förderanspruch – etwa bei einem Neubau oder einer vermieteten Immobilie ohne Bonusberechtigung – verlängert sich die Amortisation entsprechend. Vermietende erhalten seit der Reform vom Juli 2026 die Grundförderung von 30 %, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus sind an die Selbstnutzung gebunden.
Bei Vamo startet die Finanzierung ab 89 € im Monat. Der reale Durchschnitt über alle finanzierten Anlagen liegt bei 191 €. Die Rate enthält keine Wartung und kein Vamo Care. Über Vamo Flex finanzieren wir zusätzlich den Förderanteil zinsfrei vor, bis die KfW auszahlt.
Nach dem starken Anstieg während der Energiekrise sind die Gerätepreise seit 2023 wieder gesunken, getrieben von höheren Stückzahlen und mehr Wettbewerb. Gleichzeitig sinkt die Förderung schrittweise: Der Klimageschwindigkeitsbonus reduziert sich ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich. Wer früh umsteigt, sichert sich den höheren Satz.
Wenn die Anlage dauerhaft mit sehr hoher Vorlauftemperatur arbeiten muss, sinkt die Jahresarbeitszahl und die Stromkosten steigen. Das passiert bei deutlich unterdimensionierten Heizkörpern in Kombination mit schlechter Gebäudehülle. In diesen Fällen sagen wir es dir im Beratungsgespräch – und nennen dir, was vorher zu tun wäre.
Für deinen Preis zählt nicht, was die Wärmepumpe kostet, sondern was nach der Förderung bei dir bleibt. Prüf deshalb zuerst, welche Boni dir zustehen: Zwischen 46 und 80 % Zuschuss liegen rund 9.500 €.