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10.6.2026

Wärmepumpen-Stromtarif: Der Vergleich für günstige Tarife und hilfreiche Tipps

Spezielle Wärmepumpenstromtarife bieten Kostenvorteile von bis zu 10 Cent pro kWh gegenüber Standardtarifen. In Kombination mit einer hohen Jahresarbeitszahl (JAZ) senkst du deine Heizkosten so um mehrere hundert Euro im Jahr.

VAMO EXPERTEN TIPP

Ein spezieller Wärmepumpen-Stromtarif ermöglicht es, die Betriebskosten weiter zu senken, indem er vergünstigten Strom für den effizienten Heizbetrieb bereitstellt. In Kombination mit einer intelligenten Steuerung maximierst du diesen Spareffekt im Jahr 2026 ganz automatisch.

Der Umstieg auf eine moderne Wärmepumpe ist der größte Hebel, um den eigenen CO₂-Fußabdruck im Bestand drastisch zu reduzieren. Damit deine Heizkosten von Tag eins an minimal bleiben, ist die Wahl des passenden Stromtarifs entscheidend. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du den optimalen Tarif für dein System findest, wie du von reduzierten Netzentgelten profitierst und wie smarte, dynamische Tarife deine Energiekosten im Jahr 2026 senken.

Das Thema kurz und kompakt

  • Spezialtarif statt Haushaltsstrom: Heizstromtarife lohnen sich für Wärmepumpen fast immer, da herkömmliche Tarife für den hohen Heizstrombedarf im Jahr 2026 meist zu teuer sind.
  • Netzentgeltreduzierung statt Standardgebühr: Dank Paragraf 14a EnWG profitierst du von erheblich vergünstigten Netzentgelten und heizt besonders preiswert.
  • Smarte Fernüberwachung statt Eigenregie: Die Kombination aus digitaler Überwachung und kontinuierlicher Optimierung durch das Vamo Team sichert dir dauerhaft die effizienteste Betriebsweise.
  • Rundum-Service statt Eigenregie: Mit Vamo finanzierst oder kaufst du deine Luft-Wasser-Wärmepumpe unkompliziert ab 89 Euro im Monat – inklusive fachgerechter Installation und digitaler Optimierung.
  • Ökostrom statt fossiler Energie: Mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien schützt du das Klima und machst dich langfristig unabhängig.

Was ist ein Wärmepumpen-Stromtarif?

Ein Wärmepumpen-Stromtarif ist ein spezieller Stromtarif, der auf die Nutzung von Wärmepumpen abgestimmt ist. Da Wärmepumpen elektrische Energie benötigen, um Wärme aus der Umgebung zu gewinnen und in das Heizsystem eines Hauses zu übertragen, ist es wichtig, einen Tarif zu wählen, der optimal auf die Bedürfnisse deines Heizsystems zugeschnitten ist.

Ein Wärmepumpen-Stromtarif zeichnet sich oft durch folgende Merkmale aus:

  • Niedrigere Kosten:
    Wärmepumpen-Stromtarife bieten in der Regel günstigere Preise für den Stromverbrauch einer Wärmepumpe. Dies ermöglicht es Hauseigentümerinnen und Hauseigentämern, ihre Heizkosten weiter zu senken.
  • Verbrauchsabhängige Abrechnung:
    Ein Wärmepumpen-Stromtarif berücksichtigt den spezifischen Energiebedarf einer Wärmepumpe und ermöglicht eine einfache, verbrauchsabhängige Abrechnung. Dadurch kontrollierst und optimierst du den tatsächlichen Energieverbrauch deiner Wärmepumpe besser.
  • Flexible Tarifoptionen:
    Zeitvariable Tarife bieten zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten (Haupttarif HT und Nebentarif NT) vergünstigte Konditionen an, wenn die Auslastung des Stromnetzes geringer ist.
  • Ökostromoptionen:
    Viele Wärmepumpen-Stromtarife bieten die Möglichkeit, zu 100 % erneuerbare Energien zu nutzen. Dies trägt zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei und unterstützt den Einsatz umweltfreundlicher Technologien wie Wärmepumpen.
Zwei Personen schauen vor einer Wärmepumpe gemeinsam auf das Handy

Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Ein dynamischer Stromtarif für Wärmepumpen ist unkomplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Er variiert den Strompreis basierend auf dem aktuellen Strombedarf und den Angebotsschwankungen am Energiemarkt. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Stromtarif, bei dem der Preis konstant bleibt, ändert sich der dynamische Tarif je nach Nachfrage und Verfügbarkeit von Strom stündlich an der Strombörse.

Anbieter wie Tibber oder Rabot Charge geben diese schwankenden Börsenpreise direkt an die Verbraucher weiter. Wenn nachts viel Wind weht oder mittags viel Solarstrom ins Netz fließt, sinkt der Strompreis drastisch – manchmal wird er sogar negativ.

Netzentgeltreduzierung statt Standardgebühr: Wie du von Paragraf 14a EnWG profitierst

Seit dem 1. Januar 2024 gilt für alle neu installierten Wärmepumpen eine entscheidende gesetzliche Regelung: der Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Da Wärmepumpen als sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtungen eingestuft werden, müssen sie beim lokalen Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug für die theoretische Möglichkeit, die Leistung der Anlage in extremen Netzengpasszeiten minimal zu dimmen, gewährt der Netzbetreiber eine erhebliche Reduzierung der Netzentgelte.

Diese Ersparnis wird auf zwei Wegen an dich weitergegeben:

  1. Pauschale Reduzierung: Ein jährlicher Festbetrag, der deine Stromrechnung unabhängig vom Verbrauch direkt um oft 100 bis 150 Euro senkt.
  2. Prozentuale Reduzierung: Eine Senkung des Arbeitspreises pro verbrauchter Kilowattstunde um bis zu 60 %.

Dank dieser Regelung ist Wärmepumpenstrom im Jahr 2026 attraktiver und günstiger denn je.

Wer muss aktiv handeln?

Die gesetzliche Pflicht betrifft alle Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die seit dem 1. Januar 2024 eine neue Wärmepumpe mit einer Leistung von mehr als 4,2 kW installieren lassen. Für ältere Bestandsanlagen gilt ein Bestandsschutz bis zum 31. Dezember 2028. Ein freiwilliger Wechsel in die neue Regelung ist jedoch jederzeit möglich und lohnt sich meistens, um die Heizkosten sofort zu senken.

Was passiert, wenn du die Anlage nicht anmeldest?

Da die Anmeldung gesetzlich verpflichtend ist, verstößt eine Nichtanmeldung gegen das EnWG. Im schlimmsten Fall darf der lokale Netzbetreiber den Netzanschluss deiner Wärmepumpe verweigern oder die Anlage stilllegen. Zudem verlierst du den gesetzlichen Anspruch auf die Netzentgeltreduzierung und zahlst unnötig hohe Strompreise für deinen Heizbetrieb.

Wie erfolgt die Anmeldung konkret?

Die Registrierung erfolgt direkt beim örtlichen Verteilnetzbetreiber (VNB). Gute Nachrichten für dich: Bei Vamo musst du dich nicht mit der Bürokratie auseinandersetzen. Unser Vamo Team übernimmt im Rahmen des Rundum-Services die gesamte, fachgerechte Anmeldung deines neuen Heizsystems vollkommen kostenfrei für dich.

Die Tarif-Vergleichsmatrix zur Entscheidungshilfe

Um dir die Wahl des passenden Tarifmodells zu erleichtern, haben wir die drei gängigsten Optionen für dich gegenübergestellt:

TarifmodellFunktionsweiseVorteileFür wen geeignet?
Haushaltsstrom (Eintarif)Ein Zähler misst den gesamten Strom im Haus zu einem konstanten Preis.Keine technische Umrüstung oder zweiter Zähler erforderlich.Haushalte mit sehr geringem Heizstrombedarf.
Wärmepumpenstrom (Zweitarif / HT-NT)Getrennte Messung für Haushalts- und Heizstrom. Günstigerer Tarif in der Nacht (NT).Planbare, feste Ersparnis bei den Heizkosten.Besitzer klassischer Wärmepumpen mit separatem Zähler.
Dynamischer StromtarifDer Strompreis koppelt sich stündlich an die Strombörse.Extrem niedrige Heizkosten bei smarter Verschiebung der Betriebszeiten.Ideal für vernetzte Systems in Verbindung mit intelligenter Steuerung.

Stromverbrauch nach Wärmepumpenart: Welches System verbraucht am wenigsten Strom?

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, darunter Luft-Wasser-Wärmepumpen, Sole-Wasser-Wärmepumpen (auch Erdwärmepumpen genannt) und Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme aus der Umgebungsluft, während Sole-Wasser-Wärmepumpen die im Erdreich enthaltene Wärme nutzen. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen hingegen die Wärmeenergie aus einem Gewässer.

Luftwärmepumpen verbrauchen im Vergleich zu Wasserwärmepumpen und Erdwärmepumpen etwas mehr Wärmestrom. Die Umgebungsluft kann größeren Temperaturschwankungen unterliegen, insbesondere im Winter. Daher müssen Luftwärmepumpen mehr Energie aufwenden, um die gewünschte Heizleistung zu erzielen.

Trotzdem sind sie aufgrund ihres geringen Installationsaufwands und ihrer Flexibilität bei der Platzierung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses sehr beliebt. Wasserwärmepumpen sind kostenintensiver in der Anschaffung, können jedoch die Investitionskosten durch einen niedrigeren Stromverbrauch schnell amortisieren. Erdwärmepumpen sind aufgrund ihres aufwendigen Installationsprozesses anspruchsvoll und genehmigungspflichtig, jedoch aufgrund der konstanten Erdwärme äußerst effektiv.

Wir von Vamo verbauen ausschließlich Luft-Wasser-Wärmepumpen von Premium-Herstellern mit einer hohen Energieeffizienz, da sie für Bestandsgebäude die mit Abstand wirtschaftlichste und unkomplizierteste Lösung darstellen.

Schematische Hausdarstellung mit drei Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch: Wärmepumpentyp, Gebäude-Energieeffizienz und Pumpeneinsatz.

So berechnest du den Stromverbrauch deiner Wärmepumpe

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Wärmepumpentyp, Nutzungsgewohnheiten, Alter und Größe des Gebäudes, Dämmung, Stromtarif und der Jahresarbeitszahl (JAZ). Der durchschnittliche Stromverbrauch von Wärmepumpen liegt bei etwa 27 bis 42 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr.

Zur Ermittlung des jährlichen Stromverbrauchs einer Wärmepumpe kannst du die folgende Formel verwenden:

Jährlicher Stromverbrauch = (Heizleistung / JAZ) x Heizstunden

Als anschauliches Beispiel berechnen wir den Verbrauch für ein typisches Durchschnittshaus im Bestand:

  • Gebäudeprofil: Ein klassisches Einfamilienhaus mit 179 m² Wohnfläche.
  • Heizlast des Hauses: Ein jährlicher Heizbedarf von 16.200 kWh (bisher gedeckt durch eine veraltete Gasheizung).
  • Ausgewähltes System: Eine hocheffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer realen Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,8.
  • Rechnung: 16.200 kWh Heizleistung geteilt durch eine JAZ von 3,8 ergibt einen jährlichen Stromverbrauch von exakt 4.263 kWh für den Heizbetrieb.
Infografik: Stromverbrauch der Wärmepumpe im Vergleich

Durchschnittliche Stromkosten einer Wärmepumpe

Die Stromkosten für Wärmepumpen können je nach Tarif und Verbrauchsverhalten variieren. Spezielle Stromtarife für Wärmepumpen können im Durchschnitt um bis zu 22 % günstiger sein als gewöhnlicher Haushaltsstrom.

Im Jahr 2026 liegen die durchschnittlichen Preise für Wärmepumpenstrom in Deutschland meist zwischen 22 und 26 Cent pro Kilowattstunde. Die Stromkosten einer Wärmepumpenheizung sind in der Regel deutlich geringer als die Heizkosten, die durch den Einsatz von Erdgas oder Heizöl entstehen würden.

Lass uns das an unserem konkreten Beispiel verdeutlichen:

Bei einem durchschnittlichen Wärmestrompreis im Jahr 2026 von 28 Cent pro kWh kostet dich das Heizen rund 1.194 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Mit einer Gasheizung (bei angenommenen 12 Cent pro kWh Gaspreis) lägen die Heizkosten bei 1.944 Euro. Du sparst also Jahr für Jahr rund 750 Euro ein und reduzierst deinen CO₂-Fußabdruck ganz nebenbei um stolze 3,1 Tonnen.

Tabelle zeigt jährliche Stromkosten von Luft-, Erd- und Wasserwärmepumpe bei 10.000 kWh Heizleistung und 22 ct/kWh Strompreis: 838 €, 561 €, 470 €.

Wann sich ein Tarifwechsel für dich lohnt

In den meisten Fällen lohnt es sich, den Stromanbieter oder Tarif für die Wärmepumpe zu wechseln. Es gibt mittlerweile mehrere bundesweite Anbieter, die die unterschiedlichen Netzentgelte für Wärmepumpen (Luft, Wasser, Erdreich) berücksichtigen und spezielle Tarife für Wärmepumpen anbieten, die Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommen.

Wenn du bisher noch keine Wärmepumpe betreibst und überlegst, eine anzuschaffen, beispielsweise für eine Modernisierung im Bestand, solltest du dich unbedingt im Voraus per Wärmepumpenstrom Vergleich erkundigen, ob örtliche oder bundesweite Anbieter spezielle Tarife für Wärmepumpen anbieten und ob diese günstiger sind als herkömmlicher Haushaltsstrom. Es lohnt sich, die verschiedenen Optionen zu prüfen, um langfristig Kosten einzusparen. Wir vom Vamo Team beraten dich gerne über mögliche Optionen und begleiten dich deutschlandweit bei der Planung, Installation und Wartung deiner Wärmepumpe.

Wärmepumpenstrom-Vergleich: So findest du günstige Tarife

Spezieller Strom für Wärmepumpen ist in der Regel günstiger als normaler Haushaltsstrom aus verschiedenen Gründen. Einer der Hauptgründe sind reduzierte Netzentgelte, die von den Netzbetreibern verlangt werden. Da Wärmepumpen als energieeffiziente und umweltfreundliche Heizungsform gelten, werden sie oft mit niedrigeren Gebühren für den Transport des Stroms durch das öffentliche Netz belastet.

Darüber hinaus bieten einige Stromanbieter spezielle Tarife für Wärmepumpen anbieten, die auf den spezifischen Bedarf dieser Heizungsart zugeschnitten sind. Diese Tarife können einen günstigeren Kilowattstundenpreis oder andere Vergünstigungen bieten.

Balkendiagramm vergleicht Kosten für Haushalts- und Wärmepumpenstrom bei 2.500, 7.500 und 12.000 kWh im Juli 2023; Wärmepumpenstrom ist günstiger.

Auswahlkriterien für deinen Wärmepumpentarif

Bei der Auswahl eines Wärmepumpenstromtarifs gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Hier sind die wichtigsten Aspekte, die du beachten solltest:

  • Stromkosten und Preisgarantie:
    Vergleiche die Tarife verschiedener Anbieter, um den besten Preis für Wärmepumpenstrom zu finden. Anbieter können unterschiedliche Preise und Rabatte anbieten. Es gibt auch Tarife, bei denen der Strompreis an den aktuellen Marktpreis gekoppelt ist. Diese Tarife können günstiger sein, aber auch zu höheren Preisschwankungen führen.
  • Vertragsbedingungen und Kündigungsfristen:
    Achte auf Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und mögliche Preisänderungen im Vertrag. Eine längere Vertragslaufzeit kann niedrigere monatliche Kosten bedeuten, aber du könntest auch mit höheren Strafen für vorzeitige Kündigung konfrontiert sein. Es ist auch wichtig zu bedenken, dass manche Tarife automatisch verlängert werden, wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Frist gekündigt werden.
  • Netzentgelte:
    Manche Anbieter berücksichtigen die reduzierten Netzentgelte für Wärmepumpen und geben diese Einsparungen an die Verbraucher weiter. Informiere dich über die Netzentgelte in deiner Region und prüfe, ob der gewählte Anbieter diese Vorteile bietet.
  • Ökostrom und Umweltfreundlichkeit:
    Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte auch den Ökostromanteil des Tarifs beachten. Ein herkömmlicher Ökostromtarif kann zwar etwas teurer sein, leistet aber einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Es gibt auch Tarife, die zu 100 % aus erneuerbaren Energien bestehen. Diese Tarife sind besonders umweltfreundlich und unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland.
  • Ergänzung durch eine Photovoltaikanlage:
    Ebenso wichtig wie die Wahl des richtigen Stromtarifs istdie Möglichkeit, deine Wärmepumpe mit einer PV-Anlage zu kombinieren. Eine solche Kombination ist nicht nur umweltfreundlich, sondern kann auch zu erheblichen Einsparungen bei den Stromkosten führen. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach produzierst du deinen eigenen Strom aus der Kraft der Sonne. Dieser Strom kann direkt zur Versorgung deiner Wärmepumpe verwendet werden. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden, wofür du eine Vergütung erhältst. Auf diese Weise kannst du nicht nur deinen eigenen Ökostromanteil erhöhen, sondern auch Geld sparen.
  • Zusatzleistungen:
    Einige Anbieter bieten zusätzliche Leistungen wie einen 24-Stunden-Kundenservice oder eine Online-Verbrauchsübersicht an. Prüfe, ob sich solche Dienstleistungen für dich lohnen.

In 4 Schritten zum neuen Stromanbieter

Um den besten Wärmepumpen-Stromtarif für deinen individuellen Verbrauch und Standort zu finden, ist es empfehlenswert Vergleichsportale wie Check24 und Verivox zu nutzen. Zudem ist es wichtig, dass du einen eigenen Zähler für die Wärmepumpe installiert hast und dass deine Wärmepumpe steuerbar ist, um von den günstigsten Tarifen profiteren zu können. Du kannst die folgenden Schritte befolgen:

  1. Recherche im Internet:
    Besuche vertrauenswürdige Websites, die Energieanbieter und Tarife speziell für Wärmepumpen vergleichen.
  2. Stromvergleich:
    Suche nach Stromanbietern, die spezielle Tarife für den Betrieb von Wärmepumpen anbieten. Diese Tarife können auf eine effiziente Wärmepumpennutzung optimiert sein.
  3. Berücksichtige die oben genannten Faktoren:
    Wie bereits erwähnt, bieten einige Anbieter dynamische Stromtarife oder Zeitnutzungstarife an, die für Wärmepumpenbesitzer vorteilhaft sein können. Analysiere die Kostenpläne und wähle einen Tarif, der mit deinem Nutzungsverhalten übereinstimmt. Achte außerdem auf Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen und eventuelle zusätzliche Gebühren oder Bedingungen, die mit dem Tarif verbunden sind.
  4. Kundenbewertungen lesen:
    Suche nach Bewertungen anderer Wärmepumpenbesitzer, die denselben oder ähnliche Tarife gewählt haben. Ihre Erfahrungen können wertvolle Einblicke bieten.
Wärmepumpe in der Einfahrt eines Einfamilienhauses

Warum sich der Tarifvergleich vor dem Kauf doppelt auszahlt

Ja, es lohnt sich definitiv, den Wärmepumpenstrom vor dem Kauf einer Wärmepumpe zu vergleichen. Durch einen vergleichenden Blick auf die verschiedenen Tarife und Anbieter kannst du potenziell viel Geld sparen und sicherstellen, dass du den besten Stromtarif für deine Wärmepumpe erhältst.

Der Vergleich kann auch dazu beitragen, verschiedene Aspekte wie Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen und Zusatzgebühren zu berücksichtigen. Dies stellt sicher, dass du langfristig von einem günstigen und transparenten Tarif profitierst.

Gesamtkosten Wärmepumpe im Blick: Anschaffung, Betrieb und Amortisation

Zur Gesamtkostenrechnung gehört neben den Stromkosten die Anschaffung der Wärmepumpe. Die Anschaffung ist eine lohnende Investition in den Wert deines Hauses: Bei einem klassischen Einfamilienhaus liegen die Anschaffungskosten inklusive der fachgerechten Installation meist bei rund 30.000 Euro. Da du im Durchschnitt von einer staatlichen Förderung in Höhe von 50 % profitierst, halbiert sich dein tatsächlicher Eigenanteil auf rund 15.000 Euro. Eine Übersicht haben wir in unserem Beitrag Wärmepumpe-Vergleich für dich zusammengefasst.

Auch die Betriebskosten solltest du bei deiner Entscheidung unbedingt berücksichtigen. Wie unsere Beispielberechnung weiter oben zeigt, heizt du mit einem passenden Wärmepumpen-Stromtarif extrem preiswert: Für unser Durchschnittshaus mit einem Verbrauch von 4.263 kWh Heizstrom liegen deine jährlichen Betriebskosten bei nur rund 1.194 Euro (bei angenommenen 28 Cent pro kWh). Ein weiterer Vorteil: Die kontinuierliche digitale Fernoptimierung durch das Vamo Team sorgt dafür, dass deine Wärmepumpe dauerhaft im effizientesten Betriebszustand läuft, wodurch du klassischen Wartungsaufwand einsparst und deinen Stromverbrauch minimierst.

Die Frage zur Amortisationszeit einer Wärmepumpe hängt von vielen individuellen Faktoren ab, lässt sich jedoch trotzdem gut eingrenzen. Steht bei Hausbesitzern ohnehin die Investition in eine neue Heizung an, amortisiert sich die Wärmepumpe – unter Einbeziehung der gesparten Kosten für eine fossile Ersatzanlage (ca. 10.000 Euro) – in der Regel bereits nach 6 bis 7 Jahren. Selbst wenn kein akuter Austauschbedarf besteht, rentiert sich die Anschaffung in der Regel innerhalb der normalen Betriebszeit der Anlage. Dies ist eine eher konservative Betrachtung: Da fossile Energieträger durch den steigenden CO₂-Preis tendenziell immer teurer werden, wird der wirtschaftliche Vorteil der Wärmepumpe in Zukunft sogar noch schneller greifen.

Mit Vamo kannst du eine Wärmepumpe kaufen oder finanzieren und so grün und günstig heizen. Deine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Vamo finanzierst du unkompliziert ab 89 Euro im Monat, um hohe Anschaffungskosten zu vermeiden. Aber das ist noch nicht alles – mit einer Wärmepumpe kannst du auch Heizkosten sparen und zusätzlich von staatlichen Förderungen von bis zu 70 % profitieren.

Staatliche Förderung für dein neues Heizsystem clever nutzen

Es gibt eine Reihe von Fördermöglichkeiten und Zuschüssen für den Kauf einer Wärmepumpe und für die Nutzung eines Wärmepumpen-Stromtarifs. Diese Programme dienen als Anreiz für den Umstieg auf erneuerbare Energien und sollen Hauseigentümer finanziell entlasten. Das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) ist ein wesentlicher Bestandteil der Förderlandschaft und bietet finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Wärmeerzeugung, insbesondere für den Einbau von Wärmepumpen.

Wer jetzt handelt, profitiert von historisch hohen Zuschüssen: Sichere dir am besten zeitnah die maximale staatliche Förderung über die KfW – denn niemand kann garantieren, wie lange die aktuellen Rekord-Zuschüsse in dieser Form noch bestehen bleiben. Die Bundesregierung hat eine Basisförderung von 30 % eingeführt, die durch verschiedene Boni erhöht werden kann: einen Geschwindigkeitsbonus von 20 %, einen Effizienzbonus von 5 % sowie einen Extra-Bonus von 30 % für Haushalte mit einem jährlichen Einkommen unter 40.000 Euro. Der maximal mögliche Förderbetrag ist auf 70 % limitiert.

Bei Vamo stehen wir dir als kompetenter Partner zur Verfügung, um das volle Potenzial dieser Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Wir unterstützen dich in jeder Phase – von der Auswahl der geeigneten Wärmepumpe bis hin zur Beantragung der Fördergelder. Mit unserer Fachkenntnis und Erfahrung sorgen wir dafür, dass du optimale Unterstützung erhältst, um deine Ersparnis zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu sparen.

Fazit: Mit dem passenden Stromtarif maximale Heizkosten sparen

Wärmepumpen stellen eine innovative und umweltfreundliche Lösung für die Heizung deines Zuhauses dar. Doch ihre wirtschaftliche Höchstleistung entfalten sie erst mit dem passenden Stromtarif. Mit der richtigen Wahl heizt du ab dem ersten Tag maximal effizient, schonst deine Haushaltskasse und machst dich langfristig unabhängig von fossilen Energieträgern.

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Dann buche dir ein kostenfreies Beratungsgespräch. Die Expertinnen und Experten von Vamo beantworten deine Fragen gerne und helfen dir weiter.

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FAQ

Was ist der Unterschied zwischen einem Eintarifzähler und einem Zweitarifzähler?

In der Regel sind Wärmepumpen mit einem speziellen Stromzähler ausgestattet. Für den Vergleich von Heizstromtarifen ist es wichtig zu wissen, ob dieser Zähler als Eintarif- oder Zweitarifzähler (auch als Doppeltarifzähler bekannt) fungiert. Falls du unsicher bist, welcher Zählertyp deinen Heizstromverbrauch misst, kannst du diese Information entweder auf deiner letzten Heizstromabrechnung nachschlagen oder direkt am Zählergerät selbst einsehen.

Der Hauptunterschied zwischen einem Eintarifzähler und einem Zweitarifzähler liegt in der Art und Weise, wie sie den Stromverbrauch messen und abrechnen. Ein Eintarifzähler misst den Stromverbrauch kontinuierlich und berechnet einen konstanten Preis pro Kilowattstunde, ohne Unterscheidung nach Tageszeit. Im Gegensatz dazu ermöglicht ein Zweitarifzähler unterschiedliche Tarife für Stromverbrauch zu Spitzenlast- und Niedriglastzeiten, wie tagsüber und nachts.

Die Wahl zwischen beiden hängt vom individuellen Stromverbrauchsverhalten ab, wobei Zweitarifzähler Einsparungen ermöglichen können, wenn Strom hauptsächlich in den günstigeren Tarifzeiten genutzt wird.

Welcher Stromanbieter ist gut für Wärmepumpen?

Der ideale Stromanbieter für Wärmepumpen bietet spezielle Tarife, die auf den Betrieb von Wärmepumpen zugeschnitten sind, wie günstigere Preise während Niedrigtarifzeiten und einen herkömmlichen Ökostromtarif. Anbieter, die flexible Tarifoptionen und verbrauchsabhängige Abrechnungen anbieten, können besonders vorteilhaft sein.

Es wird empfohlen, Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox zu nutzen, um den besten Anbieter für deine aktuellen Bedürfnisse und Standortbedingungen zu finden.

Wie kündigst du deinen Wärmestromanbieter und wechselst zu einem neuen Versorger?

Um deinen Wärmestromanbieter zu kündigen, prüfe zunächst deine Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen in deinem aktuellen Vertrag. Kontaktiere deinen aktuellen Anbieter schriftlich, am besten per Einschreiben oder E-Mail, und teile ihm deine Kündigungsabsicht unter Einhaltung der Frist mit. Um zu einem neuen Versorger zu wechseln, vergleiche Angebote über Vergleichsportale und wähle einen passenden Tarif aus.

Der neue Anbieter übernimmt in der Regel den Wechselprozess, inklusive der Kündigung bei deinem alten Anbieter, sobald du ihm eine entsprechende Vollmacht erteilst.

Was kostet Wärmepumpenstrom im Jahr 2026?

Die Kosten für Wärmepumpenstrom variieren in Deutschland, wobei die Preise im Jahr 2026 meist zwischen 22 und 26 Cent pro Kilowattstunde liegen. Diese Kosten können je nach Anbieter, Region und spezifischen Tarifoptionen schwanken.

Muss ich meine neue Wärmepumpe nach Paragraph 14a EnWG anmelden?

Ja, alle seit dem 1. Januar 2024 installierten Wärmepumpen gelten gesetzlich als steuerbare Verbrauchseinrichtungen und müssen beim lokalen Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug für die theoretische Erlaubnis zur minimalen Leistungsdimmung in extremen Netzengpassphasen profitierst du von erheblich reduzierten Netzentgelten.

Dieser Rabatt wird entweder als pauschaler Jahresbetrag (oft 100 bis 150 Euro) oder als prozentuale Reduzierung des Arbeitspreises um bis zu 60 % direkt an dich weitergegeben. Wir von Vamo übernehmen diesen gesamten, bürokratischen Anmeldeprozess für dein System vollkommen unkompliziert und kostenfrei im Rahmen unseres Rundum-Services.

Wann lohnt sich ein separater Zähler für Wärmepumpenstrom?

Ein eigener Zähler für deine Wärmepumpe lohnt sich fast immer, sobald dein jährlicher Heizstrombedarf über 2.000 bis 2.500 kWh liegt. Erst durch die getrennte Messung von Haushaltsstrom und Heizstrom kannst du die günstigen Wärmepumpen-Stromtarife nutzen und von der Netzentgeltsenkung nach Paragraph 14a EnWG profitieren.

Liegt dein Heizstromverbrauch darunter, können die zusätzlichen Kosten für die Zählermiete den finanziellen Vorteil des Spezialtarifs übersteigen. Wir vom Vamo Team analysieren dein Gebäude bereits in der Planungsphase und empfehlen dir auf Basis echter Daten die für dich wirtschaftlichste Zähler- und Tarifkonstellation.

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