Technik
8 Minuten
14.9.2026

Heizstab der Wärmepumpe: Zusatzheizung, Kosten und Stromverbrauch

Fast jede moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe hat einen elektrischen Heizstab an Bord. Er springt an sehr kalten Tagen ein, übernimmt aber im Jahresverlauf nur einen sehr kleinen Teil der Heizarbeit. Hier erfährst du, wann sich der Heizstab zuschaltet, was er im Betrieb wirklich kostet und wann eine Wärmepumpe umgekehrt selbst als Zusatzheizung sinnvoll ist.

VAMO EXPERTEN TIPP

Ein Heizstab, der oft läuft, ist kein Gerätefehler, sondern fast immer ein Einstellungsthema. Heizkurve, Vorlauftemperatur und Auslegung entscheiden darüber, ob er ein paar Stunden im Jahr arbeitet oder ständig.

Der Heizstab hat einen schlechten Ruf. Er gilt als heimlicher Stromfresser, der die gute Bilanz der Wärmepumpe im Winter wieder kaputt macht. Feldstudien zeichnen ein anderes Bild: In sauber geplanten Anlagen liefert er nur einen Bruchteil der Wärme, und sein Anteil am Stromverbrauch bleibt im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Gleichzeitig meinen viele Menschen mit „Zusatzheizung" etwas ganz anderes: nicht den Heizstab in der Wärmepumpe, sondern eine Wärmepumpe, die zusätzlich zur bestehenden Gas- oder Ölheizung arbeitet. Beide Fragen beantworten wir in diesem Beitrag – und zeigen, wo sich die eine Lösung rechnet und wo die andere.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Funktion: Der Heizstab ist ein elektrisches Heizelement im Puffer- oder Warmwasserspeicher, das zusätzliche Wärme liefert, wenn die Wärmepumpe allein nicht ausreicht.
  • Zuschaltpunkt: Er aktiviert sich am Bivalenzpunkt, also ab einer definierten Außentemperatur, sowie bei Sonderaufgaben wie Legionellenschutz oder Estrichtrocknung.
  • Stromanteil: Im Fraunhofer-Feldtest deckte der Heizstab bei Luft-Wasser-Wärmepumpen im Mittel 1,3 % der eingesetzten elektrischen Energie ab.
  • Effizienz: Der Heizstab macht aus einer Kilowattstunde Strom genau eine Kilowattstunde Wärme. Er erhöht die Versorgungssicherheit, nicht den Wirkungsgrad.
  • Warnsignal: Steigt sein Anteil deutlich über 3 %, liegt das meist an Heizkurve, Parametrierung oder Auslegung – nicht am Bauteil selbst.
  • Umgekehrter Fall: Eine Wärmepumpe lässt sich auch als Zusatzheizung zu einem bestehenden Kessel betreiben. Wirtschaftlich ist das nur in wenigen Konstellationen.

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Was ist der Heizstab in der Wärmepumpe?

Der Heizstab, oft auch elektrischer Heizstab oder Elektro-Zusatzheizung genannt, ist ein Heizelement, das Strom direkt in Wärme umwandelt – technisch das gleiche Prinzip wie bei einem Wasserkocher. Er sitzt je nach Anlagenkonzept im Pufferspeicher, im Warmwasserspeicher oder direkt im Heizungsvorlauf der Inneneinheit.

Wichtig für das Verständnis: Der Heizstab nutzt keine Umweltwärme. Während die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme macht, kommt der Heizstab exakt auf eins zu eins. Er ist damit die teuerste Art, Wärme zu erzeugen – und genau deshalb schaltet ihn die Regelung nur zu, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Er ist trotzdem kein Konstruktionsfehler, sondern eine bewusste Auslegungsentscheidung. Ohne Heizstab müsste die Wärmepumpe auf die kältesten Stunden des Jahres dimensioniert werden. Sie wäre dann an rund 340 Tagen überdimensioniert, würde häufiger takten und im Ergebnis schlechter arbeiten. Der Heizstab erlaubt eine kleinere, effizientere Wärmepumpe und deckt die wenigen Spitzenstunden ab.

Infografik: Funktionsprinzip einer Wärmepumpe

Wie viel Leistung hat ein Heizstab?

Typische Heizstäbe in Einfamilienhäusern liegen zwischen 6 kW und 9 kW und sind in mehreren Stufen schaltbar, häufig in Schritten von 2 kW oder 3 kW. Die Regelung ruft also selten die volle Leistung ab, sondern nur die Stufe, die zum Deckeln der Lücke gerade nötig ist.

Für die Elektroinstallation ist das relevant: Der Heizstab braucht eine eigene Absicherung, und die Anschlussleistung der Gesamtanlage steigt. Bei Vamo prüfen wir das im Rahmen der Planung mit, damit im Zählerschrank keine Überraschungen entstehen.

Wann schaltet sich die Zusatzheizung der Wärmepumpe zu?

Der wichtigste Auslöser ist der Bivalenzpunkt. Das ist die Außentemperatur, ab der die Heizleistung der Wärmepumpe den Wärmebedarf des Hauses nicht mehr allein deckt. In gut geplanten Anlagen liegt er häufig zwischen -5 °C und -2 °C. In Deutschland werden diese Temperaturen an vergleichsweise wenigen Stunden im Jahr erreicht.

Diese Betriebsweise heißt monoenergetisch: Wärmepumpe und Heizstab nutzen beide Strom, es kommt kein zweiter Energieträger ins Spiel. Davon zu unterscheiden ist der bivalente Betrieb mit einem zweiten Kessel. Welche Auslegung wann passt, erklären wir ausführlich im Beitrag zu monovalent, bivalent und monoenergetisch.

Neben der Kälte gibt es vier Situationen, in denen der Heizstab regulär arbeitet, ohne dass etwas mit der Anlage nicht stimmt:

SituationWas dabei passiert
AbtauunterstützungBeim Abtauen des Verdampfers hält der Heizstab die Vorlauftemperatur stabil, damit es im Haus nicht auskühlt.
LegionellenschutzFür die thermische Desinfektion des Warmwassers sind rund 60 °C nötig. Viele Anlagen erreichen das nur mit elektrischer Nachheizung.
EstrichtrocknungNach einer Neuverlegung wird der Estrich nach festem Temperaturprofil ausgeheizt. Das ist ein einmaliger Vorgang.
NotbetriebFällt der Kältekreis aus, hält der Heizstab das Haus warm, bis der Kundenservice da ist.

Gerade der letzte Punkt wird unterschätzt. Ein Heizstab ist eine eingebaute Ausfallsicherung – und der Grund, warum ein Defekt an der Wärmepumpe im Januar kein kaltes Haus bedeutet.

Hand am Thermostat eines Wand-Heizkörpers

Wie viel Strom verbraucht der Heizstab wirklich?

Hier hilft ein Blick in die Messdaten statt in Foren. Das Fraunhofer ISE hat in der Feldstudie „WP-QS im Bestand" 77 Anlagen über mehrere Jahre vermessen, darunter 61 Luft-Wasser-Wärmepumpen. Der Heizstab deckte dabei im Mittel 1,3 % der eingesetzten elektrischen Arbeit ab, bei Sole-Wasser-Geräten lag der Wert nahe null. Die Luft-Wasser-Anlagen erreichten eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von 3,4. Utopia hat die Ergebnisse der Fraunhofer-Studie zu Wärmepumpen im Altbau zusammengefasst.

Eine ältere Querauswertung des Instituts über 266 Anlagen kam bei Luft-Wasser-Wärmepumpen auf 2,8 %. Als Faustregel gilt seitdem: In korrekt geplanten Anlagen überschreitet der Heizstabanteil 3 % nicht.

Was das in Euro bedeutet, zeigt eine Modellrechnung auf Basis unserer Durchschnittswerte. Sie ist ein Rechenbeispiel, keine Zusage für dein Haus:

KennwertWert
Wärmebedarf im Jahr16.200 kWh
Jahresarbeitszahl einer Vamo-Wärmepumpe3,8
Stromverbrauch der Gesamtanlagerund 4.260 kWh
Heizstabanteil bei 1,3 %rund 55 kWh
Heizstabanteil bei 3 %rund 128 kWh
Kosten bei 25 ct/kWh Wärmepumpenstromrund 14 € bis 32 € im Jahr

Wärmepumpenstrom liegt in aktuellen Tarifen meist zwischen 19 ct/kWh und 27 ct/kWh. Selbst wenn der Heizstab in einem strengen Winter das Doppelte leistet, bleibt der Effekt auf die Jahresrechnung überschaubar. Wie sich die restlichen Verbrauchsanteile zusammensetzen, liest du im Beitrag zum Stromverbrauch der Wärmepumpe.

Wärmepumpe als Zusatzheizung: Wann ergibt das Sinn?

Bisher ging es um die Zusatzheizung in der Wärmepumpe. Viele Hausbesitzende meinen mit dem Begriff aber das Gegenteil: eine Wärmepumpe, die zusätzlich zu einer bestehenden Heizung läuft. Dafür gibt es zwei Varianten, die technisch und wirtschaftlich wenig miteinander zu tun haben.

Wärmepumpe zusätzlich zur Gas- oder Ölheizung

Bleibt der alte Kessel im Haus und kommt eine Wärmepumpe dazu, entsteht eine Hybridheizung im bivalenten Betrieb. Die Wärmepumpe übernimmt den Grundbedarf, der Kessel springt an kalten Tagen oder bei hohem Warmwasserbedarf ein. Die Nachrüstung kostet je nach Hydraulik und Aufstellort typischerweise 14.000 € bis 25.000 € vor Förderung.

Rechtlich ist das seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, das am 29. Juli 2026 in Kraft getreten ist, unkritischer geworden: Die feste 65-Prozent-Pflicht ist entfallen. Dafür gilt ab 2029 die sogenannte Bio-Treppe, die für neu eingebaute fossile Kessel wachsende Anteile klimaneutraler Brennstoffe vorschreibt. Bei einer ausreichend stark ausgelegten Wärmepumpe im Hybridsystem gilt diese Anforderung als erfüllt.

Bei der Förderung ist die Lage eindeutig: Über die KfW ist ausschließlich die Wärmepumpen-Komponente förderfähig, der Gas- oder Ölkessel nicht. Die Boni der Heizungsförderung sind zudem an den Austausch der alten fossilen Anlage geknüpft – wer sie behält, verzichtet auf einen erheblichen Teil des möglichen Zuschusses. Die Details rechnen wir in den Beiträgen zur Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe und zur Öl-Hybridheizung durch.

Kleine Wärmepumpe als Zusatzheizung für einzelne Räume

Die zweite Variante sind kompakte Geräte mit 2 kW bis 4 kW Heizleistung, meist Split-Klimageräte mit Heizfunktion. Sie geben die Wärme direkt an die Raumluft ab und wärmen gezielt einzelne Zimmer, etwa das Homeoffice in der Übergangszeit oder einen Anbau ohne eigene Heizfläche. Im Sommer kühlen sie zusätzlich.

Für ein Einfamilienhaus ersetzen sie keine Heizung: Sie erreichen Innenräume ohne Außenwand nicht und bereiten kein Warmwasser. Und weil die staatliche Heizungsförderung an den Austausch der Heizungsanlage gekoppelt ist, gibt es für ein reines Zusatzgerät keinen KfW-Zuschuss. Die Handwerkerleistungen der Installation lassen sich aber steuerlich geltend machen. Mehr zur Technik findest du im Artikel zur Luft-Luft-Wärmepumpe.

Warum die eigenständige Wärmepumpe meist die bessere Rechnung ist

In beiden Fällen gilt derselbe Effekt: Eine Wärmepumpe, die an ein fremdes System angehängt wird, arbeitet unter fremden Bedingungen. Sie muss die Vorlauftemperaturen fahren, die der alte Kessel vorgegeben hat, und jedes zusätzliche Grad kostet Effizienz. Dazu kommen zwei Anlagen, die gewartet, bezahlt und irgendwann ersetzt werden wollen – bei einem Energieträger, der über den CO₂-Preis Jahr für Jahr teurer wird.

Eine sauber ausgelegte Luft-Wasser-Wärmepumpe als alleiniger Wärmeerzeuger ist deshalb in den allermeisten Bestandsgebäuden die wirtschaftlichere Lösung. Sie bekommt die volle Förderung, läuft in einem aufeinander abgestimmten System und braucht als einzige Zusatzheizung genau das Bauteil, um das es in diesem Artikel geht: den Heizstab.

Wärmepumpe im Garten mit Schnee bedeckt

Läuft der Heizstab zu oft? Diese Ursachen stecken dahinter

Das Fraunhofer ISE ordnet einzelne Anlagen mit auffällig hohem Heizstabeinsatz ausdrücklich Gerätestörungen und Parametrierungsfehlern zu, nicht dem Konzept. Wenn dein Heizstab spürbar oft anspringt, lohnt sich der Blick auf vier Punkte:

  • Heizkurve zu steil oder zu hoch: Der häufigste Grund. Die Anlage fährt unnötig hohe Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpe erreicht sie nicht mehr allein. Wie du das korrigierst, zeigt der Beitrag zur Heizkurve.
  • Bivalenzpunkt zu früh gesetzt: Steht der Umschaltpunkt bei +2 °C statt bei -3 °C, arbeitet der Heizstab an vielen Tagen mit, an denen die Wärmepumpe locker allein zurechtkäme.
  • Hydraulik nicht abgeglichen: Ohne hydraulischen Abgleich landet die Wärme nicht dort, wo sie gebraucht wird. Bei uns ist der Abgleich Bestandteil des Festpreisangebots.
  • Warmwasserprogramm zu ambitioniert: Tägliche Aufheizung auf hohe Speichertemperaturen treibt den elektrischen Anteil nach oben. Meist reicht ein deutlich sparsameres Profil.

Den Heizstab dauerhaft abzuklemmen, ist dagegen keine gute Idee. Damit fallen Legionellenschutz und Notbetrieb weg – und der Effekt auf die Stromrechnung ist, wie die Zahlen oben zeigen, gering.

Heizstab mit eigenem Solarstrom betreiben: lohnt sich das?

Der Gedanke liegt nahe: Überschüssiger Strom vom Dach fließt in den Heizstab, statt für wenige Cent ins Netz zu gehen. Das funktioniert und ist besser, als den Überschuss zu verschenken. Trotzdem gehört eine Einordnung dazu.

Der Heizstab macht aus einer Kilowattstunde Solarstrom eine Kilowattstunde Wärme. Die Wärmepumpe macht aus derselben Kilowattstunde drei bis vier. Wer den Eigenverbrauch wirklich optimieren will, lässt also zuerst die Wärmepumpe mit dem Überschuss arbeiten, etwa über eine vorgezogene Warmwasserbereitung oder eine leichte Anhebung der Speichertemperatur. Der Heizstab ist die Resteverwertung, nicht die erste Wahl.

Sinnvoll wird er dann, wenn der Überschuss so groß ist, dass die Wärmepumpe ihn nicht mehr aufnehmen kann, oder wenn im Sommer ohnehin nur Warmwasser gebraucht wird. Wie Anlagengröße, Eigenverbrauch und Steuerung zusammenspielen, haben wir im Artikel zur Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik aufgeschlüsselt.

Monteur installiert Photovoltaikmodule auf einem Dach

Fazit

Der Heizstab ist kein Kompromiss, sondern Teil einer durchdachten Auslegung. Er erlaubt eine kleinere, effizientere Wärmepumpe und sichert die Versorgung an den wenigen wirklich kalten Tagen ab. Messdaten aus dem Feld zeigen, dass er dabei nur rund ein bis drei Prozent des Stroms verbraucht – im Jahr sind das meist zwischen 14 € und 32 €.

Entscheidend ist nicht, ob ein Heizstab verbaut ist, sondern wie oft er arbeitet. Und das hängt an Auslegung, Heizkurve und Hydraulik, nicht am Bauteil. Wer eine Wärmepumpe umgekehrt als Zusatzheizung zu einem bestehenden Kessel plant, sollte genau nachrechnen: Zwei Wärmeerzeuger kosten doppelt, während nur einer gefördert wird.

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Im Erstgespräch klären wir, welche Leistung dein Haus braucht und was der Umstieg konkret kostet.

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FAQ

Was ist ein Heizstab bei einer Wärmepumpe?

Der Heizstab ist ein elektrisches Heizelement im Puffer- oder Warmwasserspeicher der Anlage. Er wandelt Strom direkt in Wärme um und unterstützt die Wärmepumpe, wenn diese den Bedarf allein nicht mehr deckt – etwa an sehr kalten Tagen oder bei der thermischen Desinfektion des Warmwassers.

Was kostet der Heizstab im Jahr?

In einer Modellrechnung mit 16.200 kWh Wärmebedarf und einer Jahresarbeitszahl von 3,8 entfallen bei einem Heizstabanteil von 1,3 % bis 3 % rund 55 kWh bis 128 kWh auf den Heizstab. Bei 25 ct/kWh Wärmepumpenstrom sind das etwa 14 € bis 32 € im Jahr. Der konkrete Wert hängt von Auslegung, Einstellung und Winter ab.

Kann ich eine Wärmepumpe als Zusatzheizung zur Gasheizung nutzen?

Ja, das ist als Hybridheizung im bivalenten Betrieb technisch möglich und seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz auch rechtlich unproblematisch. Wirtschaftlich lohnt es sich selten: Du finanzierst zwei Wärmeerzeuger, bekommst nur für die Wärmepumpe Förderung und verzichtest auf Boni, die an den Austausch der fossilen Heizung geknüpft sind.

Bekomme ich Förderung für eine Wärmepumpe als Zusatzheizung?

Teilweise. Über die KfW ist ausschließlich die Wärmepumpen-Komponente förderfähig, der Gas- oder Ölkessel nicht. Für kleine Zusatzgeräte, die nur einzelne Räume beheizen, gibt es keinen Zuschuss, weil die Heizungsförderung an den Austausch der Heizungsanlage gebunden ist. Die Handwerkerleistungen der Installation kannst du aber steuerlich geltend machen.

Kann man den Heizstab abschalten?

Technisch lässt er sich sperren, sinnvoll ist das aber nicht. Ohne Heizstab entfallen Legionellenschutz, Abtauunterstützung und der Notbetrieb bei einer Störung. Der Einspareffekt liegt bei wenigen Euro im Jahr und steht in keinem Verhältnis zum Komfort- und Sicherheitsverlust.

Braucht jede Wärmepumpe einen Heizstab?

Die meisten Luft-Wasser-Wärmepumpen bringen einen mit, weil er die monoenergetische Auslegung erst ermöglicht. Sole-Wasser-Anlagen arbeiten dank konstanter Quellentemperatur oft ganz ohne. Bei einer korrekt dimensionierten Anlage kommt der Heizstab in der Praxis nur an wenigen Stunden im Jahr zum Einsatz.

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