
Ulm will bis 2040 klimaneutral werden und hat dafür bereits 2023 einen kommunalen Wärmeplan vorgelegt. Für Eigentümer ist vor allem eine Zahl daraus relevant: Rund 40 % des Wärmebedarfs sollen künftig dezentral über Wärmepumpen in einzelnen Gebäuden gedeckt werden. Fernwärme kommt nicht überall an.
Dazu kommt eine Besonderheit, die viele Ratgeber übersehen: In Baden-Württemberg gilt neben dem Bundesrecht ein eigenes Landesgesetz für erneuerbare Wärme. Was das nach der Heizungsgesetz-Reform vom Sommer 2026 für dich bedeutet, klären wir weiter unten. Vorher klären wir das, was die meisten zuerst wissen wollen: wie viel Förderung du bekommst, was eine Wärmepumpe in Ulm kostet, welche Genehmigungen du brauchst und wie lange der Einbau dauert.
Ulm gehört zu den großen Kreisstädten in Baden-Württemberg, die nach dem Klimaschutzgesetz des Landes bereits Ende 2023 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen mussten. Der Plan teilt das Stadtgebiet in Fokus- und Eignungsgebiete ein und ordnet jedem Gebiet zu, wie viel Wärme dort bis 2030 beziehungsweise 2040 über ein Wärmenetz gedeckt werden soll.
Wichtig zum Verständnis: Diese Einteilung ist eine Planungsgrundlage, keine Zuweisung. Auch in einem Eignungsgebiet wird im Gebäudebestand praktisch nie eine vollständige Anschlussquote erreicht. Der Rest bleibt dezentral – und das ist der größere Teil. Nach der Wärmeplanung sollen rund 40 % des Ulmer Wärmebedarfs über Wärmepumpen in einzelnen Gebäuden gedeckt werden, wie die Zeitung für kommunale Wirtschaft im Zuge des Wärmetransformationsplans der SWU berichtete.
Praktisch heißt das für dich: Bevor du planst, lohnt sich ein Blick in den Wärmekompass der SWU. Die digitale Karte zeigt, wo heute schon Fernwärme liegt und wo ein Ausbau vorgesehen ist. Steht für deine Straße nichts an, ist die Entscheidung im Grunde gefallen. Steht dort ein Ausbau in einigen Jahren, bleibt die Frage, ob du so lange mit deiner alten Heizung leben willst und welches Kostenrisiko in der Zwischenzeit entsteht.

Die Endenergiebilanz aus dem Wärmeplan zeigt, wo die größten Einsparpotenziale liegen. Mit 37 % Erdgas und 15 % Heizöl decken fossile Energieträger über die Hälfte des Wärmebedarfs in der Stadt. Der Umstieg auf eine moderne Wärmepumpe senkt die CO₂-Emissionen eines Haushalts gegenüber einer alten Gasheizung deutlich – zum Vergleich: Erdgas verursacht rund 0,24 kg CO₂ je Kilowattstunde, Ökostrom etwa 0,04 kg.
Seit dem 21. Juli 2026 gelten für die KfW-Förderung neue Konditionen. Die Grundförderung liegt weiterhin bei 30 % der förderfähigen Kosten. Dazu kommen zwei Bausteine: der Klimageschwindigkeitsbonus mit 16 %, wenn du eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung ersetzt oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung, sowie ein gestaffelter Einkommensbonus von 40 %, 30 % oder 10 %, abhängig von deinem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen. Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, steigt die jeweilige Einkommensgrenze einmalig um 10.000 €.
Die Summe der Bausteine ist gedeckelt: im Regelfall auf 70 % der förderfähigen Kosten, bei einem anzusetzenden Einkommen bis 30.000 € auf 80 %. Für die erste Wohneinheit rechnet die KfW mit maximal 28.000 € förderfähigen Kosten, der höchstmögliche Zuschuss liegt damit bei 22.400 €. Der Effizienzbonus für natürliche Kältemittel ist mit der Reform entfallen.
Ein Punkt, der leicht untergeht: Ab dem 1. Februar 2027 sinken sowohl der Höchstbetrag als auch der Klimageschwindigkeitsbonus in Halbjahresschritten. Wer den Tausch ohnehin plant, fährt mit einem frühen Antrag besser. Und die Reihenfolge zählt – erst der Antrag, dann der Auftrag. Der Vertrag darf vorher geschlossen werden, aber nur mit aufschiebender Bedingung. Diesen Teil übernehmen wir für dich.
Die Stadt Ulm hat ihr Energieförderprogramm zum 31. August 2026 für neue Anträge geschlossen. Grund waren die weitgehend gebundenen Haushaltsmittel. Bis zu diesem Stichtag bezuschusste die Stadt den Umstieg von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe mit 2.000 € und von einer Gas- oder Elektrospeicherheizung mit 1.500 €, jeweils kombinierbar mit der Bundesförderung. Eine Übergangsregelung gab es nicht.
Ob und in welcher Form das Programm 2027 fortgeführt wird, entscheidet der Haushalt der Stadt. Die Regionale Energieagentur Ulm informiert über den aktuellen Stand und berät anbieterunabhängig. Wichtig für deine Planung: Der kommunale Zuschuss war ein Zusatz, kein Fundament. Die 30 % Grundförderung des Bundes und die Boni hängen nicht daran.
Eine Wärmepumpe kostet im Schnitt rund 32.000 € vor Förderung. Angenommen, du ersetzt eine 22 Jahre alte Gasheizung und liegst mit deinem zu versteuernden Haushaltseinkommen über 50.000 €. Dann kombinierst du 30 % Grundförderung mit 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, kommst auf 46 % und bleibst damit unter dem 70-Prozent-Deckel. Auf die maximal ansetzbaren 28.000 € gerechnet, sind das 12.880 € Zuschuss.
Liegt dein zu versteuerndes Einkommen dagegen bei 28.000 €, kommen 40 % Einkommensbonus dazu. Rechnerisch wären das 86 %, ausgezahlt werden aber höchstens 80 % – also 22.400 €. Der Unterschied zwischen beiden Fällen ist fast zehntausend Euro. Deshalb lohnt der Blick in den Steuerbescheid, bevor du kalkulierst. Maßgeblich ist nicht das Bruttoeinkommen, sondern das zu versteuernde.

Die 32.000 € aus dem Rechenbeispiel teilen sich ungefähr zur Hälfte auf: Der eine Teil entfällt auf die Hardware, also Wärmepumpe, Speicher und Peripherie, der andere auf Umrüstung und Montage. Was in deinem Fall an Umrüstung anfällt – neue Heizkörper, hydraulischer Abgleich, Anpassung der Elektrik –, entscheidet stärker über den Endpreis als die Wahl des Geräts. Mehr dazu findest du in unserer Übersicht, was eine Wärmepumpe kostet.
Nach Abzug der durchschnittlichen Förderung von rund 50 % bleiben etwa 16.000 €. Mit unserem Finanzierungsmodell startest du ab 89 € monatlich, je nach Anlage und Laufzeit liegt die Rate auch höher.
Bei den Betriebskosten gibt es in Ulm einen lokalen Hebel: Die SWU bietet einen eigenen Wärmepumpentarif an. Voraussetzung ist ein separater, unterbrechbarer Zähler für die Wärmepumpe. Der Arbeitspreis liegt deutlich unter dem normalen Haushaltsstromtarif, dafür kommt ein zusätzlicher Grundpreis dazu. Ob sich das für dich rechnet, hängt vom Verbrauch ab – wir rechnen das im Beratungsgespräch mit deinen Zahlen durch.
Zur Einordnung eine Modellrechnung auf Basis von Durchschnittswerten unserer Kundenprojekte: Bei einem Haus mit 179 m² Wohnfläche und einem Wärmebedarf von 16.200 kWh im Jahr liegen die modellierten Jahreskosten bei rund 1.800 € für Gas, 2.025 € für Öl und 1.279 € für die Wärmepumpe. Das sind Durchschnittswerte, keine Zusage für dein Haus – aber sie zeigen die Richtung.
Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe brauchst du in der Regel keine Baugenehmigung und musst sie auch nicht beim Bauamt anzeigen. Das gilt für die klassische Außenaufstellung neben dem Haus ebenso wie für die Innenaufstellung im Keller.
Anders sieht es bei Erdwärme aus. Für Erdsondenbohrungen ist eine wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde erforderlich, weil die Bohrungen das Grundwasser beeinträchtigen können. In Ulm gelten dabei besonders strenge Auflagen in der Nähe der Donau sowie ihrer Zuflüsse Blau, Iller, Rötelbach und Weihung. In Flussnähe sind solche Bohrungen meist unzulässig.
Für die allermeisten Ulmer Haushalte ist das kein Hindernis, sondern eine Vorentscheidung: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ohnehin die Technik, die sich im Bestand am schnellsten und günstigsten nachrüsten lässt. Wie sie funktioniert, erklären wir in unserem Beitrag zur Luft-Wasser-Wärmepumpe.
In Baden-Württemberg musst du für die Außeneinheit keinen eigenen Grenzabstand einhalten. Das Land hat klargestellt, dass Wärmepumpen wegen ihrer geringen Wandhöhe nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 der Landesbauordnung keine Abstandsflächen auslösen und auch innerhalb der Abstandsflächen anderer Gebäude stehen dürfen. Der Bundesverband Wärmepumpe führt Baden-Württemberg entsprechend als Land ohne Mindestabstand.
Was bleibt, ist der Schallschutz. Maßgeblich ist die TA Lärm: In reinen Wohngebieten liegt der Richtwert nachts bei 35 dB(A), in allgemeinen Wohngebieten bei 40 dB(A). Moderne Geräte unterschreiten das im Nachtbetrieb problemlos – entscheidend ist der Aufstellort. Ein paar Meter Abstand zum Schlafzimmerfenster nebenan, keine Ausrichtung auf reflektierende Wände oder enge Innenhöfe, und die Sache erledigt sich, bevor sie zum Thema wird. Bei der Außenaufstellung planen wir den Standort vorab mit dir durch und rechnen die zu erwartenden Schallwerte aus.
Ein Hinweis aus der Praxis: Sprich mit deinen Nachbarn, bevor das Gerät steht. Baurechtlich musst du das nicht. Wer die Planung aber früh kennt, fragt eher nach, statt sich über ein fertig aufgestelltes Gerät zu beschweren.

Ulm liegt im kontinental geprägten Donautal – die Winter sind kälter als im Nordwesten Deutschlands, die Auslegungstemperatur entsprechend niedriger. Für moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen ist das kein Ausschlusskriterium, sondern eine Frage der richtigen Dimensionierung. Entscheidend sind eine saubere Heizlastberechnung und eine niedrige Vorlauftemperatur.
Zur Einordnung: Das Fraunhofer ISE misst im Feld eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von 3,3, die von Vamo installierten Anlagen kommen übers Jahr auf 3,8. Aus jeder Kilowattstunde Strom werden damit knapp vier Kilowattstunden Wärme. Diese Zahl ist in Baden-Württemberg übrigens nicht nur eine Effizienzangabe, sondern hat rechtliche Bedeutung – dazu gleich mehr.
Was einen Altbau tauglich macht, ist selten die Dämmung allein. Häufiger entscheidet die Frage, ob die vorhandenen Heizflächen groß genug sind, um bei 45 bis 50 °C Vorlauftemperatur ausreichend Wärme abzugeben. Oft reicht der Tausch weniger einzelner Heizkörper. Ausführlich haben wir das im Beitrag zur Wärmepumpe im Altbau behandelt.
Für Neubauten stellt sich die Frage kaum: Dort ist die Wärmepumpe seit Jahren Standard, weil Fußbodenheizung und guter Dämmstandard ideale Bedingungen schaffen. Unser Schwerpunkt liegt allerdings bewusst auf Bestandsgebäuden mit bis zu zwei Wohneinheiten – dort ist der Hebel für die Wärmewende am größten und der Beratungsbedarf am höchsten.
Hier wird es für Baden-Württemberg interessanter als für den Rest der Republik.
Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GModG. Es hat das bisherige Gebäudeenergiegesetz abgelöst und die Pflicht gestrichen, neue Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Technisch darfst du damit wieder frei entscheiden, auch für eine neue Gas- oder Ölheizung.
Aber: Baden-Württemberg hat ein eigenes Landesgesetz, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Es gilt seit 2008, es ist nicht aufgehoben, und es verlangt etwas anderes als der Bund. Wenn du in einem Gebäude, das am 1. Januar 2009 bereits stand und mehr als 50 m² hat, deine Zentralheizung erneuerst, musst du mindestens 15 % des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser aus erneuerbaren Energien decken oder Ersatzmaßnahmen nachweisen. Auf Ulm trifft das auf einen großen Teil des Wohnungsbestands zu.
Bislang war die Systematik so: Sobald die 65-Prozent-Pflicht des Bundes für ein Gebäude griff, trat das Landesrecht zurück – Bundesrecht geht vor Landesrecht. Genau diese Bundespflicht existiert seit dem 29. Juli 2026 nicht mehr. Das Landesgesetz bleibt damit die Regelung, an der du dich beim Heizungstausch orientieren musst. Zu beachten ist, dass das Umweltministerium seine Informationsseiten zum Verhältnis beider Gesetze noch nicht an das GModG angepasst hat. Für die konkrete Auslegung in deinem Fall ist die untere Baurechtsbehörde zuständig, also das Bauamt vor Ort.
Für dich als Ulmer Eigentümer sind daraus drei Dinge praktisch relevant:
Erstens: Eine Wärmepumpe erfüllt das EWärmeG vollständig. Voraussetzung ist eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,5 bei elektrisch betriebenen Geräten. Damit sind keine weiteren Maßnahmen nötig – keine Solarthermie, kein Sanierungsfahrplan. Deshalb ist die JAZ von 3,8, die unsere Anlagen im Jahresmittel erreichen, hier mehr als eine Effizienzangabe.
Zweitens: Du musst den Nachweis führen. Spätestens 18 Monate nach Inbetriebnahme der neuen Heizung legst du der unteren Baurechtsbehörde einen Erfüllungsnachweis vor, bestätigt von einer sachkundigen Person. Versäumst du das, drohen Bußgelder. Wir liefern dir die technischen Angaben für den Nachweis mit.
Drittens: Eine reine Gas- oder Ölheizung wird zum Problem – gleich mehrfach. Sie erfüllt das EWärmeG nicht ohne Zusatzmaßnahmen. Sie bekommt keinen Cent aus der KfW-Förderung, denn die Förderrichtlinie verlangt weiterhin 65 % erneuerbare Energie. Und sie fällt ab 2029 unter die im GModG neu eingeführte Bio-Treppe: Für fossile Heizungen, die ab dem 29. Juli 2026 eingebaut werden, steigt der verpflichtende Anteil klimaneutraler Brennstoffe stufenweise an. Was das Gesetz nicht mehr vorschreibt, kostet also an anderer Stelle Geld.
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Bei uns beginnt es digital. Beratung und Datenerfassung laufen komplett per Video-Termin, eine Vor-Ort-Besichtigung ist für das Angebot nicht nötig. Trotzdem bekommst du ein verbindliches Festpreisangebot – das Kalkulationsrisiko tragen wir, nicht du. Erst nach Vertragsunterschrift kommen wir für die Detailplanung ins Haus.
Von der ersten Anfrage bis zur Auftragsbestätigung vergehen im Schnitt 14 Tage. Die Umsetzungsphase dauert danach rund 75 Tage, also gut zweieinhalb Monate. Der eigentliche Einbau vor Ort ist mit durchschnittlich drei Tagen der kürzeste Abschnitt. In dieser Zeit wird die alte Anlage demontiert und fachgerecht entsorgt – das ist Teil unseres Leistungsumfangs und zugleich Voraussetzung für die staatliche Förderung. Den Ablauf im Detail beschreiben wir im Beitrag zur Installation einer Wärmepumpe.
Ein Planungshinweis: Lege das Projekt wenn möglich in den Sommer. Antizyklisch sind die Kapazitäten besser, und du vermeidest die Situation, im Januar ohne Heizung dazustehen. Warum sich der Heizungstausch im Sommer lohnt, haben wir separat zusammengefasst. Fällt deine Anlage akut aus, priorisieren wir den Fall.
Installiert wird von unseren eigenen Teams und von zertifizierten Partnerbetrieben in der Region Ulm – nach denselben Standards und mit denselben Zusagen.
Drei Dinge lohnen den genauen Blick.
Nachgewiesene Qualifikation. Wir tragen das Gütesiegel „Fachbetrieb Wärmepumpe" und sind Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe. Beides sind geprüfte Standards, keine Selbstauskunft. Wenn du regional vergleichst, hilft unsere Übersicht zum Fachbetrieb in deiner Nähe.
Unabhängige Prüfung. Im großen Wärmepumpen-Anbietertest von CHIP haben wir den ersten Platz belegt, vor mehreren bekannten Wettbewerbern, mit durchgehend sehr guten Bewertungen in allen fünf Testkategorien. Besonders positiv fielen die Reaktionsgeschwindigkeit auf Angebotsanfragen und die Beratungsqualität auf. Der Test holte ein konkretes Angebot für ein Bestandsgebäude aus den 1970er-Jahren ein – ein Einzelfall, keine Durchschnittsrechnung. Bemerkenswert war dabei vor allem, dass Kostenvoranschlag und finales Angebot fast deckungsgleich waren.
Ein echter Festpreis. Das führt zum wichtigsten Punkt beim Angebotsvergleich: Achte auf das Wort „bauseits". Wo es auftaucht, sind Leistungen aus dem Preis herausgerechnet, die du später selbst organisieren und bezahlen musst. Ein Angebot mit vielen bauseitigen Positionen sieht günstiger aus, als es ist. Unser Festpreisversprechen bedeutet, dass der Preis aus der Beratung der Preis auf der Rechnung ist.
Eine Wärmepumpe hat weniger bewegliche Teile als eine Gasheizung und braucht keinen Schornsteinfeger. Wartungsfrei ist sie deshalb nicht. Mit unserem Servicevertrag Vamo Care sicherst du dir bis zu 20 Jahre Garantie auf deine Wärmepumpe inklusive Peripheriegeräte und Handwerkerleistungen, dazu turnusmäßige Inspektionen und die Fernoptimierung.
Der letzte Punkt ist der unterschätzte: Über die Vamo App sehen wir, wie deine Anlage läuft, und passen die Heizkurve an, bevor du merkst, dass etwas nicht optimal eingestellt ist. Gerade im ersten Winter nach dem Einbau holt das spürbar Effizienz heraus – und im Donautal zählt jeder Zehntelpunkt bei der Jahresarbeitszahl.
Für Ulmer Eigentümer ist die Lage nach dem Sommer 2026 klarer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Der kommunale Zuschuss ist ausgelaufen, die Bundesförderung läuft weiter und liegt je nach Einkommen zwischen 30 % und 80 % der förderfähigen Kosten. Der Wärmeplan zeigt dir, ob Fernwärme für deine Adresse überhaupt eine Option ist – für rund 40 % des Ulmer Wärmebedarfs lautet die Antwort schon jetzt: dezentral.
Und obwohl der Bund die 65-Prozent-Pflicht gestrichen hat, bleibt in Baden-Württemberg das Erneuerbare-Wärme-Gesetz mit seinen 15 % bestehen. Eine effiziente Wärmepumpe erledigt diese Pflicht in einem Zug, sichert dir die volle Förderfähigkeit und hält dich aus der Bio-Treppe heraus. Wer den Tausch ohnehin vor sich hat, sollte nicht zu lange warten: Ab Februar 2027 sinken Höchstbetrag und Klimageschwindigkeitsbonus in Halbjahresschritten.
Über die KfW erhältst du 30 % Grundförderung. Dazu kommen 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, wenn du eine alte Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung ersetzt oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung, sowie ein gestaffelter Einkommensbonus von 40 %, 30 % oder 10 %.
Die Summe ist gedeckelt: im Regelfall auf 70 %, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € auf 80 %. Weil für die erste Wohneinheit höchstens 28.000 € als förderfähige Kosten angesetzt werden, liegt der maximale Zuschuss bei 22.400 €. Der kommunale Zuschuss der Stadt Ulm ist zum 31. August 2026 ausgelaufen.
Ja. Die 65-Prozent-Pflicht des Bundes ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz seit dem 29. Juli 2026 entfallen. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes Baden-Württemberg besteht aber weiterhin und verlangt beim Austausch einer Zentralheizung in Gebäuden, die am 1. Januar 2009 bereits errichtet waren, mindestens 15 % erneuerbare Wärme oder gleichwertige Ersatzmaßnahmen.
Eine elektrisch betriebene Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl ab 3,5 erfüllt diese Pflicht vollständig. Den Nachweis musst du innerhalb von 18 Monaten nach Inbetriebnahme bei der unteren Baurechtsbehörde einreichen. Bei Fragen zur Auslegung in deinem Einzelfall ist das Bauamt vor Ort die zuständige Stelle.
Luft-Wasser-Wärmepumpen benötigen in der Regel keine Anzeige beim Bauamt. Für Erdsondenbohrungen bei Erdwärmepumpen gelten in Ulm dagegen strenge Auflagen, besonders in der Nähe der Donau sowie ihrer Zuflüsse Blau, Iller, Rötelbach und Weihung. Da die Bohrungen das Grundwasser beeinträchtigen können, ist eine wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde erforderlich. In Flussnähe sind solche Bohrungen meist unzulässig.
Auch wenn baurechtlich kein Mindestabstand einzuhalten ist, muss deine Wärmepumpe die Grenzwerte für den Schallschutz einhalten. Wir planen den Aufstellort der Außeneinheit mit dir und beraten zu möglichen Schallschutzmaßnahmen.
Ja. Die kontinental geprägte Lage im Donautal bedeutet eine niedrigere Auslegungstemperatur als im Nordwesten Deutschlands, aber kein technisches Hindernis. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten auch bei Minusgraden zuverlässig.
Entscheidend ist die Auslegung: Die Anlage muss zur berechneten Heizlast deines Hauses passen und mit einer möglichst niedrigen Vorlauftemperatur auskommen. Beides klären wir vor dem Angebot. Zur Einordnung: Im Feld misst das Fraunhofer ISE eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von 3,3, unsere Anlagen erreichen im Jahresmittel 3,8.
Der Einbau vor Ort dauert im Schnitt drei Tage, inklusive Demontage und fachgerechter Entsorgung der alten Anlage. Rechne für das Gesamtprojekt aber mit mehr Zeit: rund 14 Tage von der Anfrage bis zur Auftragsbestätigung und danach etwa 75 Tage bis zur Inbetriebnahme.
Wenn möglich, solltest du das Projekt in die warme Jahreszeit legen. Bei einem akuten Heizungsausfall im Winter priorisieren wir den Fall.
Über deine Förderhöhe entscheidet vor allem dein zu versteuerndes Haushaltseinkommen: Bei der KfW sind aktuell noch bis zu 70 % drin, bei niedrigem Einkommen bis zu 80 % – gerechnet auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten. Der kommunale Zuschuss der Stadt Ulm ist zum 31. August 2026 ausgelaufen, die Bundesförderung läuft weiter – sinkt ab Februar 2027 aber halbjährlich.