
Schon für sich genommen ist die Wärmepumpe heute das effizienteste Heizsystem für den Bestand. Sie macht dich sofort unabhängig von Gas- und Ölpreisen und nutzt die Umweltwärme so geschickt, dass sie aus einer Kilowattstunde Strom bis zu fünf Kilowattstunden Wärme erzeugt.
Wenn du zusätzlich eine Photovoltaikanlage nutzt, zündest du den Unabhängigkeits-Turbo: Du produzierst einen Teil deines benötigten Stroms einfach selbst auf dem eigenen Dach. So lässt sich ganz einfach die Wärmepumpe mit Photovoltaik betreiben. Das reduziert deine Betriebskosten weiter und schützt dich vor der Preisdynamik des Strommarktes. Damit erfüllst du nicht nur mühelos die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), sondern schaffst dir eine eigene Energie-Infrastruktur, die sich durch maximalen Eigenverbrauch auszeichnet.
Ja, du kannst eine Wärmepumpe problemlos mit Photovoltaik betreiben, um deine Betriebskosten effektiv zu senken. Da die Wärmepumpe eine umweltfreundliche Heizung ist, die zum Großteil mit erneuerbaren Energien – Luft, Wasser oder Erde – arbeitet, für ihren Antrieb jedoch elektrischen Strom benötigt, ist die PV-Anlage die ideale Ergänzung. Auf diese Weise sparst du bares Geld, da der Strom vom eigenen Dach deutlich günstiger ist als der herkömmliche Netzstrom von deinem Stromanbieter.

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik lohnt sich besonders, wenn du viel eigenen Solarstrom nutzen kannst und dadurch deine Heizkosten deutlich sinken.
Die wirtschaftliche Attraktivität dieser Kombination ist heute eine klare Tatsache. Der entscheidende Hebel ist die Photovoltaik-Integration: Wer eigenen Solarstrom vom Dach nutzt, senkt seine effektiven Heizkosten drastisch, da die Erzeugungskosten weit unter den Preisen für Netzstrom liegen.
Die Vorteile von Wärmepumpe und PV zusammengefasst:
Natürlich rechnet sich eine Wärmepumpe dank der aktuellen Förderung von bis zu 70 % auch als alleinstehende Lösung. Doch wer das Maximum an Wirtschaftlichkeit und Autarkie aus seinem Haus herausholen möchte, für den ist das vernetzte System die beste Option.

Deine Wärmepumpe wird so in dein Hausnetz integriert, dass sie – wie jeder andere elektrische Verbraucher auch – immer zuerst den selbst erzeugten Strom nutzt. Erst wenn dieser nicht ausreicht, fließt Strom aus dem öffentlichen Netz nach. Das passiert vollautomatisch durch die physikalische Verschaltung.
Eine zusätzliche „aktive Kopplung“ hat lediglich den Zweck, eine sogenannte Sollwerterhöhung zu nutzen. Dabei werden Puffer- und Warmwasserspeicher über die eigentliche Zieltemperatur hinaus aufgeheizt, wenn ein PV-Überschuss vorhanden ist.
Es gibt zwei gängige Plattformen, wie Wärmepumpe und Photovoltaikanlage kommunizieren können – beide haben ihre Tücken:
Die Kostenfalle beim Überschuss:
Viele PV-Anlagen senden das Signal für SG Ready sehr rudimentär. Wenn deine Wärmepumpe in der kleinsten Stufe 600 W benötigt, die PV-Anlage aber schon bei 300 W Überschuss das Signal „Start“ gibt, passiert Folgendes: Die Wärmepumpe läuft an, nutzt die 300 W vom Dach und kauft die restlichen 300 W teuer aus dem Netz dazu – nur um den Speicher künstlich zu überhitzen. Das ist ineffizient und teurer, als den Strom für ein paar Cent einzuspeisen.

Um den PV-Strom effizient zu nutzen, gibt es zwei Speicherarten, die in deinem Haus zusammenarbeiten:
Ob Strom- oder Wärmespeicher: Die Wahl der passenden Ergänzung hängt maßgeblich von der Dimensionierung deines Gesamtsystems ab. Damit das Zusammenspiel reibungslos funktioniert, müssen die technischen Voraussetzungen auf deinem Grundstück und deinem Dach passen.
Damit das Zusammenspiel zwischen PV und WP perfekt funktioniert, sollte die Photovoltaikanlage richtig dimensioniert sein. Als Faustformel gilt: Je mehr Fläche, desto besser. Ab 10 kWp macht die Kombination besonders viel Freude, da auch an bewölkten Tagen genug Grundlast für die Wärmepumpe abfällt.
Vamo sorgt für die reibungslose technische Einbindung deines neuen Heizsystems:
Mit dieser technischen Sicherheit im Rücken kannst du dich darauf verlassen, dass deine Anlage zu jeder Zeit im optimalen Bereich arbeitet. Doch wie schlägt sich das System eigentlich, wenn die Tage kürzer werden und die Heizlast am höchsten ist?

Auch wenn die Erträge deiner PV-Anlage im Winter automatisch sinken, bleibt das System wertvoll:
Kurzum: Auch wenn die Sonne im Winter weniger scheint, arbeitet die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe effizient Hand in Hand. Es geht nicht darum, das letzte Quäntchen Energie aus einem bewölkten Dezembertag zu pressen, sondern um ein System, das über das gesamte Jahr die maximale Ersparnis für dich herausholt – ohne Kompromisse bei der Technik.
Der Umstieg auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik ist ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Wir sorgen dafür, dass dieser Weg so einfach wie möglich bleibt, und bauen keine komplizierten Technik-Experimente, sondern aufeinander abgestimmte Systeme, die Jahrzehnte halten.
Wir nehmen die technische Komplexität aus der Gleichung, damit für dich am Ende nur die Freiheit bleibt, deine eigene Energie voll auszuschöpfen.
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik gehört heute zu den wirtschaftlichsten und zukunftssichersten Lösungen für Hausbesitzer. Besonders attraktiv wird das System, wenn möglichst viel selbst erzeugter Solarstrom direkt im Haushalt genutzt wird – etwa zu Gestehungskosten von rund 8-12 Cent pro kWh. So lassen sich Heizkosten deutlich senken und du machst dich langfristig unabhängiger von steigenden Strom- und CO₂-Preisen.
Entscheidend für den Erfolg ist eine saubere Planung: Die PV-Anlage sollte passend dimensioniert sein, die elektrische Infrastruktur stimmen und beide Systeme technisch gut ineinandergreifen. Der Einstieg gelingt am besten mit einer professionellen Systemplanung, bei der Wärmepumpe, PV-Anlage und optionaler Speicher aufeinander abgestimmt werden – für maximalen Eigenverbrauch, stabile Energiekosten und langfristige Betriebssicherheit.
Die Kombination lohnt sich immer dann, wenn du den Eigenverbrauch deines selbst erzeugten Stroms maximieren willst. Da die Einspeisevergütung gering ist, sparst du am meisten, wenn du den Strom direkt im Haus nutzt. Die Wärmepumpe ist hierfür ein idealer Abnehmer, besonders in der Übergangszeit.
Die Kosten für deine Wärmepumpe mit PV hängen von deinem Haus und der gewünschten PV-Leistung ab. Dank der KfW-Förderung von bis zu 70 % für die Wärmepumpe wird die Investition jedoch massiv reduziert. Sind dir die Anschaffungskosten für Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik zu hoch, kann dir unser Finanzierungsmodell helfen.
Ja, der Umstieg auf die Wärmepumpe wird mit bis zu 70 % bezuschusst. Für die Photovoltaikanlage selbst profitierst du aktuell von der Mehrwertsteuerbefreiung (null Prozent Umsatzsteuer) sowie von zinsgünstigen Krediten der KfW. Unsere Experten begleiten dich über den gesamten Prozess der Beantragung deiner Fördermittel.
Es gibt keine Mindestgröße, aber ab einer Leistung von 10 kWp ist der Effekt am größten. So stellst du sicher, dass auch bei Bewölkung genug Energie für die Grundlast deiner Wärmepumpe vorhanden ist.
Ja, das ist problemlos möglich. Wir integrieren die Wärmepumpe so in dein bestehendes System, dass sie deinen Solarstrom priorisiert nutzt. Vorab prüfen wir deinen Zählerschrank auf die technischen Voraussetzungen.
In der Theorie ja, in der Praxis oft nicht. Viele Systeme schalten die Wärmepumpe schon bei geringem Überschuss ein. Braucht die Heizung 600 W, dein Dach liefert aber nur 300 W, kaufst du die restlichen 300 W teuer ein. Der „natürliche“ Eigenverbrauch ohne künstliche Überhitzung ist meist wirtschaftlicher und schont die Hardware.
Die Vernetzung erfolgt meist über Standards wie SG Ready oder EEBus. Während SG Ready ein einfaches Signal gibt, erlaubt EEBus eine tiefere, intelligente Steuerung.
EEBus ist eine intelligente, digitale Sprache zwischen den Geräten. Sie erlaubt eine viel präzisere Steuerung als das einfache „An/Aus“-Signal von SG Ready. Wir unterstützen dies bei Vaillant-Systemen in Kombination mit passenden SMA- oder SolarEdge-Komponenten.
An grauen Wintertagen deckt die Anlage oft nur die Grundlast (Pumpen, Steuerung). Doch über das gesamte Jahr gesehen reduziert die Photovoltaikanlage deine Betriebskosten massiv, da sie im Frühjahr, Sommer und Herbst einen Großteil der Energie für Warmwasser und Heizung liefert.
In den Kernwintermonaten Dezember und Januar wird ein Speicher seltener voll, da die Tage kurz sind und die Wärmepumpe fast den gesamten Ertrag direkt verbraucht. In der Übergangszeit hilft der Speicher jedoch enorm, deine Unabhängigkeit auf bis zu 70 % zu steigern.
Das Wichtigste zuerst: Deine Wärmepumpe nutzt physikalisch bedingt immer zuerst den Strom, der direkt von deiner Photovoltaikanlage kommt – ganz ohne komplizierte Zusatzsteuerung. Wir bei Vamo setzen auf dieses Prinzip der Einfachheit, um dein System effizient zu halten und die Lebensdauer deiner Anlage zu maximieren.